Versya

Mein schräges Leben

Autor: Versya (Seite 1 von 17)

Auf Tour

Die Autorin dieses Blogs befindet sich zur Zeit in den Estländischen Sümpfen und versinkt dort nicht im Moor, aber in so vielen Eindrücken ;-).

Bericht folgt.

Estland Planung

Jäneda (ausgesprochen Joohhneda)

Dieser Ort liegt in Estland und ist das Ziel der diesjährigen Wima Rally.

Dorthin Fliegen?   Naah!   Mit dem Autoreisezug und der Fähre?  Naah!   Mit dem Auto?   Naah!

Die kürzeste Distanz zwischen Wien und Jäneda beträgt ca. 1650km, aber wo wäre der Spass und der Reiz, wenn wir die Strecke am schnellsten Weg bzw. mit einem anderen Verkehrsmittel einfach abspulen würden?

Denn, fährt frau primär Autobahn und Schnellstraße ist zwar in 3 Tagen die Strecke auch sicher erledigt, aber die polnischen und baltischen Straßen sind

  1. Noch nicht so weit, und
  2. Warum Länder durchqueren, wenn Land und Leute auf der Seite liegen bleiben?

Guter Rat ist daher teuer: Zu lange darf die Anreise nicht dauern, schließlich arbeiten wir noch alle und der Urlaub ist rar, auf der anderen Seite wollen wir auch Land und Leute kennen lernen.

Zu diesem Zweck haben sich Su, Renate und ich zusammengesetzt, um die verfügbaren Tage abzustimmen und dafür einen groben Plan der Nächtigungen festzulegen.
Ergänzt wurde der grobe Rahmen dann mit Sehenswürdigkeiten und Städten die für uns interessant sind und damit wurden die Route und Tage weiter verfeinert.
Ein wenig Spielraum wird für jeden Tag einkalkuliert, lieber zu früh, oder mit Zeitpuffer anreisen, als immer hinter dem Plan her zu hetzen.

 

 

 

Auf diesem Weg haben wir eine „kleine“ feine Route zusammengestellt, die uns über ca. 2400 km an unser Ziel in Estland bringt.

Am Weg liegen interessante Orte und Gegenden wie zB. Malbork, Masuren, Kryžių Kalnas, Gauja, Riga, und natürlich Jäneda.:-)

Estland selbst ist dann unser Thema für die Woche in Jäneda.

Mein Bericht zur Tour erfolgt natürlich im Anschluss daran.

Unfall sei dank

Immer wieder werden wir mit den Gefahren des Motorradfahrens konfrontiert:

Ein Autofahrer der uns übersieht, eine Ölpfütze im Kreisverkehr, Streusplit in der verdeckten Kurve, ein Sturz beim Enduro fahren.

Und wir probieren uns dagegen zu schützen: Schutzkleidung, Fahrsicherheitstrainings, bessere Reifen, hohe Aufmerksamkeit …

Aber manchmal, manchmal hilft auch das alles nicht und eine kleine Schrecksekunde später liegen wir da…..

Im besten Fall haben wir ein paar blaue Flecken, ein lädiertes Gewand, verbogene oder zerkratzte Teile am Motorrad und das war es schon.
Schnell aufspringen, Motorrad hochhieven und weiter geht es…

Aber leider, leider geht die Geschichte nicht immer so glimpflich aus und dann kann frau nur dankbar sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.

So auch bei einer der letzten  Ausfahrten von 2 Wima Frauen in die Steirischen Flecken, rund um Admont, wo es zum verhängnisvollen Sturz eines unserer jüngsten Mitglieder (P.) gekommen ist. Diesmal leider nicht so glimpflich, den ihr Sprunggelenk wurde durch das darauf fallende Motorrad gebrochen.

Die Erstversorgung verlief vorbildlich, dennoch musste sie für ca. 2 Wochen ins Spital in Bruck an der Mur und das Prozedere Gips, Operation, Gips, sowie noch viele Tage im Krankenstand folgten bzw. folgen noch.

Nun, so ein Spitalsaufenthalt ist ja nicht prickelnd. Überhaupt dann, wenn draußen zum ersten Mal die Motorradsonne aufgeht.

Auch die skurrilen Unfälle der anderen  Zimmergenossinnen konnten nicht über die einziehende Fadheit hinweg helfen.

Um die Stimmung zumindest ein wenig zu heben, haben Su und ich beschlossen das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und per Motorrad zum Krankenbesuch aufzubrechen.

Die Wettervorhersage war durchwachsen, aber auch nicht schlecht, wir trafen uns daher schon früh in Altmannsdorf, um vom dort, per Südautobahn bis Mürzzuschlag, zu starten.

Ab Mürzzuschlag ging es dann via Mürzsteg, über den Niederalpl – mit seinen schönen Schwüngen, Seeberg Sattel – große dunkle Wolken und richtig kalt, sicherheitshalber schlüpfen wir in die Regenmonturen, weiter über Aflenz, nach St. Katharein – über eine unbefestigte und mit kleinen Kehren ausgestatteten Straße (Neuentdeckung!) nach Bruck an der Mur in das LKH, um dort unsere liebe P.  zu besuchen.

Die Operation ist nun schon 2 Tage her, und der Bewegungsdrang – Liegegips! – grenzenlos. Kurz entschlossen packen wir einen Rollstuhl und schieben sie ins freie  🙂

Wir unterhalten uns über Gott und die Welt, ihr Motorrad das nun schon in Wien angekommen ist, und den weiteren Verlauf der Behandlung und die weitere Genesung. So vergeht der frühe Nachmittag recht flott. Als dann anderer Besuch eintrudelt verabschieden wir uns und brechen wieder auf nach Wien.

 

Der Tag ist jung, die Autobahn kein Anreiz, das Wetter etwas besser geworden – also optimale Voraussetzungen fürs Motorrad fahren.
Daher beschließen wir, die Gelegenheit zu nutzen und brechen via Teichalm,  Birkfeld, Feistritzsattel, Gloggnitz, Reichenau, Schwarzau, Hainfeld, Klausen-Leopoldsdorf, den Rückweg nach Wien an.

Die Fahrt verläuft in wunderbaren Wetter, beinahe leeren Straßen (in unserer Fahrtrichtung) und die Gegend lädt immer wieder zu kleinen Stops ein. Wir hätten einen Picknick Korb mitnehmen sollen!  😉

P. geht es mittlerweile besser, sie hat auch schon das Spital verlassen und ist am Weg der Besserung.

IFRD 2017 mit Wima-Austria

Der IFRD (International Female Ride Day) ist die Erfindung einer kanadischen Motorradfahrerin, die Motorrad fahrende Frauen zusammen bringen wollte, und um damit ein Statement zu setzen.

Auch, wenn ihre Seite sehr kommerz lastig geworden ist, die Idee hat sich mittlerweile verselbstständig und weltweit nutzen Frauen Motorrad Vereine den ersten Samstag im Mai, für eine gemeinsame Ausfahrt und das Zusammenkommen.

Letztes Jahr waren Su und ich unterwegs, diesmal ist die Runde gleich auf 9 Fahrerinnen angewachsen, damit ist die Einigung auf ein Ziel entsprechend schwierig.

Hilfreich bei der Zielfindung war in diesem Fall Renate, die beim Seiberer Bergpreis eine Information über die Sonderausstellung MotorMaiden, im 1. Österreichischen Motorrad Museum, aufgeschnappt hatte.

So, das Ziel stand somit fest, die Routenplanung war relativ entspannt, die Tour kann los gehen.

Mein kleines Mißgeschick mit der gebrochenen Fußrastenaufhängung hatte Juniors SuMo ein neues Vorderrad (ein Metzeler M7RR) beschert, aber mit beinahe Null Milimeter Profil wollte ich doch nicht die Reise antreten.
Besorgt hatte ich ihn am Freitag bei Zweirad Pauer, der Wechsel war in 15 Minuten erledigt, die Qualität der Arbeit tadellos, der Preis naja….  😉
Ob der jungfräuliche Reifen hält was er verspricht?

Nun, 6. Mai, zeitig – so um ca. 9:00  😉  – war der erste Treffpunkt in Hütteldorf ausgemacht und pünktlich waren auch die anderen Mädls da.

Damit ging es weiter nach Untertullnerbach , wo der 2. Treffpunkt war, und auch dort waren, trotz Tankstop, alle Mädls rechtzeitig fertig, um um 9:30 aufzubrechen.

Los ging es durch das wunderhübsche Irenental, nach Tulln, wo wir unseren 3. Treffpunkt(!), für unsere nördlicheren Mitglieder, hatten.

Noch immer pünktlich wie die Schweizer Bahn  setzten wir uns wieder in Bewegung und fuhren am Wagram entlang bis Langenlois, um nach Norden entlang des Kamps weiter zu fahren.

Dann  fuhren wir  einfach den Rundungen des Kamps entlang nach Norden, bis Gars, dort bogen wir aber Richtung Sigmundsherberg ab und erreichten schon bald unser Ziel beim Motorrad Museum.

Auch Lily und Birigt waren (als Waldviertlerinnen) schon vor Ort und so konnten wir direkt mit dem Besuch der Sonerausstellung beginnen.

Ja, hätten wir, aber die JukeBox im Eingangsbereich forderte ihren Tribut und so wurden erst ein paar klassische Ohrwürmer freigeschaltet, bevor es tatsächlich an die kleine, aber feine Sonderausstellung ging.

Herr Ehn (der Museumsbesitzer) war mit gutem Wissen über die relevanten Epochen ausgestattet, über die Motorräder sowieso.  😉

Da Wima ihren Ursprung im US und britischen Raum hatte fehlte das auf seinem Radar, wir haben Ihm aber entsprechende Informationen dort gelassen. 😉

Nach dem Besuch des Museums ging es in den Nachbarort weiter zum  Landgasthof Surböck  wo uns die Wirtin im Garten ein wundervolles Ambiente und gute Küche zu sehr vernünftigen Preisen bot.

Solcherart ausgestattet mit Wissen über historische Motorräder, MotorMaiden in Österreichund gesättigt und mit Flüssigkeit versorgt wollten wir direttissima wieder zurück nach Wien.

Su hatte aber die bessere Idee und so fuhren wir weiter den Kamp entlang bis nach Zwettl und von dort ging es wieder nach Süden via Ottenschlag, Pöggstall und Weiten zur Donau, wo wir bei Melk querten und in die Wachau hinein fuhren. Um bei einer bekannten Jausenstation noch einmal Rast  zu machen und die wunderbare Sonne zu genießen.

Mittlerweile war es doch schon recht spät geworden, daher brachen wir recht bald auf, um via Dunkelsteiner Wald und die B1 wieder Wien näher zu kommen.

Meine Reserve Leuchte begann am Fuße des Riederbergs zu leuchten, aber die 15km bis kurz vor dem Ziel hielt der Tank auch noch durch.
Ein Hoch auf transparente Benzintanks! 🙂

Und der Reifen? Der Metzeler M7RR? Werden sich aufmerksame LeserInnen noch fragen….

Ich muss sagen:

Noch nie hat mich ein Reifen von der ersten Minute an so beeindruckt.
Ganz große Klasse, er vermittelt ein super Gefühl in der Kurve und eine tolle Laufruhe auf der Geraden,  trotz der ansonsten hypernervösen Husaberg.  Junior kann sich über mein Geschenk wirklich freuen  😉

Im Regen habe ich ihn – Gott sei Dank – nicht getestet, aber wenn die Kritiken hier genau so stimmen, dann Hut ab…..

Zum Abschluss noch die gefahrene Route:

Pechsträhne

Ich habe zwar noch keinen Ersatzteil, aber das hinderte mich nicht daran bereits mit der Demontage zu beginnen.

Und, natürlich gab es eine weitere unangenehme Überraschung:

Der Stößel für den Bremskolben des hinteren Bremszylinders ist verbogen, natürlich, muss ja so sein.

Also gleich auch diesen Teil bestellen….

 

Und, weil das nicht genug ist, gleich eine neue Baustelle:

Die Batterie des Transporters hat in letzter Zeit erste Anzeichen von Schwäche gezeigt, gestern ist sie nun ganz ausgefallen.

Die Idee war eigentlich ganz einfach:

Anderes Auto heran fahren, Starterkabel anlegen, Motor anstarten, und zum Batteriehändler für einen Tausch fahren.

Eigentlich ganz einfach, aber:

Junior war wohl so fokusiert auf seine Aufgabe, dass er sich einfach verschätzt hat.

Das Ergebnis ist wohl der teuerste Autobatterietausch der Geschichte:

OMG!

Irgendwie komme ich seit Ende Dezember nicht aus der Werkstätte raus ?!!?!!!

Neue Reifen, neues Pech

Fast 3 Wochen (in Worten: drei) musste ich warten, bis der Front Kotflügel und damit einhergehend auch gleich die Reifen mit getauscht wurden.

Am Dienstag war es dann so weit und rechtzeitig vor dem Wima Stammtisch konnte ich mein Gefährt endlich wieder in Empfang nehmen.

Und hier gleich die erste böse Überraschung:

  • Die Reifen, waren falsch!
    Oder anders formuliert: Die Reifen wären vielleicht vor Wochen noch meine mögliche Wahl gewesen, in der Zwischenzeit habe ich mich aber für den Pirelli Angel GT entschieden.
    Hmmm, was tun?    Mit Preisabschlag ist der FauxPas verschmerzbar.
    Schlecht sind die Pilot Road – das weiß ich aus eigener Erfahrung – nicht, ganz im Gegenteil, aber am Ring fahren wird ein wenig schwer werden. Da muss ich mir einen eher kalten, feuchten Termin suchen  😉
  • Beim Diskutieren fällt mir auf, dass auch die Metallventile nicht montiert sind, sondern Standard Gummiventile.  -> damit stirbt auch die Idee, die seit einem Jahr zu Hause herum liegenden,  Druck- und Temperatursensoren für die Reifen zu montieren.  Merde  🙁

Jetzt alles herunter zu reißen, und komplett neu zu montieren wäre der Wahnsinn, mit der Zusage, den nächsten Reifenwechsel in Kulanz abzuhandeln verlasse ich die Werkstätte, um die Reifen im Marchfeld – so gut das dort möglich ist  😉   – anzufahren und die Schmierschicht los zu werden.

Herrlich das Gefühl wieder über Straßen zu brettern.  🙂

Der Abend bei Wima verlief in wunderbarer Stimmung, Hauptthema waren unsere Neuzugänge und die geplante Ausfahrt am 6. Mai im Rahmen des IFRD, und auch die Heimfahrt nach dem Treffen war wunderbar.

  • Aber, am nächsten Morgen, die böse Überraschung:
    Da liegt doch meine Versys auf der Seite?  Leider unklar, ob ein vorbei fahrender Bus das Vorderrad mitgenommen hat, oder ob andere Einflüsse daran schuld waren, sie liegt am Asphalt.  🙁

Eigentlich kein großes Drama, Protektoren sind ja an allen neuralgischen Stellen verbaut, aber nach dem Aufstellen zeigt sich, dass der Sturz doch nicht ohne Folgen war:  🙁

Wieso die Fußrasten nicht nachgegeben haben ist mir ein Rätsel, aber der Bruch ist respektabel, ich hätte das nicht besser gekonnt  😉

Natürlich gleich geschaut, wo ich in vertretbarer Zeit einen Ersatzteil dafür bekomme.
Aber Mindestlieferzeit: 4-5 Tage!  *** ich könnte heulen, am Samstag ist die Ausfahrt und es ist Mittwoch!!  ***

Die Hinterradbremse ist mir ja egal, aber ohne Fußraste eine Tagesausfahrt machen?  Geht nicht!

Anbohren, und irgendwie verschrauben?   Muss ich noch probieren……….

to be continued…

 

 

 

Motorrad Adventure

Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Motorrad, mit dem ich mich auf der Straße, aber auch notfalls abseits davon im leichten Gelände (nicht nur auf einer Schotterstraße) bewegen kann.
Die Triumph Tiger 800 XCA schaut von der Ausrichtung schon sehr gut aus, der Preis dafür aber umso weniger.
Wenn ich qualitative Koffer, etc zum Grundpreis dazu rechne, komme ich sehr schnell auf ca. 16.000,- € und mehr…
Manche mögen ja bereit sein für einen fahrbaren Untersatz, noch viel mehr auszugeben. Ich persönlich schrecke davor zurück.

Umso mehr, als ich kein Problem damit habe ein Motorrad nicht als Erste (Besitzerin) zu fahren. Für mich ist es – bei aller Liebe für meine Versys – ein Fahrzeug, basta. Daher bekommen meine Motorräder (aber auch Autos) keine Namen, das wär ja noch schöner…
Duuhuu „Flotti“, ich schmeiss dich jetzt gleich den Abhang hinunter, bist Du mir deshalb eh nicht böse? *muhahaha*
Ok, aber falsches Topic, oder auch nicht, je nach Betrachtung. 😉

Erschwerend kommt dazu, dass meine aktuelle berufliche Tätigkeit erst 8 Monate alt, und bis Ende Juni befristet, ist.
Wer weiß, ob ich danach noch über ein geregeltes (geregeltes, und nicht gleichmäßiges – denn dass bekomme ich auch beim AMS :-P) Einkommen verfüge?
Die letzten 2 Jahre haben mir persönlich auf eine sehr heftige Weise gezeigt, dass aus einem sicheren Arbeitsplatz sehr schnell ein unsicherer werden kann und neue Stellen in meinem Tätigkeitsbereich  sehr dünn gesät sind.
Durch die vielen Wechsel in kurzer Zeit, und einhergehend, einkommensabhängig schlechter gestellten Tätigkeiten, ist auch ein großer Teil des Ersparten aufgebraucht, dh.  im Moment ist ein wenig kürzer treten angesagt.
Und schon wieder falsches Topic, oder auch nicht, je nach Betrachtung. 😉

Ich verfolge daher die aktuellen Angebote, Gebrauchtinserate, etc… um vielleicht doch ein Schnäppchen zu erhaschen, aber bisher ist das Ergebnis  enttäuschend. Selbst der lange Winter hat nur ganz wenige veranlasst ihr Motorrad abzustoßen und sich langfristig vielleicht etwas Neues anzuschauen.
Und trotz des Andrangs auf der Bike in Tuln hat sich die Frequenz von Gebrauchtmotorrädern in den üblichen Kleinanzeigen nicht verändert….
Ich betrachte damit ein neues (gebrauchtes) Universalmotorrad als ein eher langfristiges Projekt und Blicke im Moment nur ein wenig über den Tellerand was aktuell in der Pipeline bei den Herstellern ist.

Durch Zufall bin ich auf einen Artikel im Motorrad Magazin gestoßen, der über eine KTM Adventure 790 berichtet?
Klingt spannend, auch wenn eine Serienfertigung wohl nicht vor 2018 passieren wird und so wie ich KTM kenne, die ersten Motorräder damit erst im Herbst im Geschäft erscheinen werden. 😉
Es würde in meine eigene Hubraumgrenze von 800ccm sehr gut passen, und wäre wahrscheinlich von der Masse nicht so gigantisch, wie die aktuellen 1090 Adventures von KTM.
Alleine der Gedanke dieses Motorrad halb beladen im Gelände aufzurichten, brr…. schaffen das eigentlich Männer?

Die Frage die sich nun stellt: Warten auf die KTM, oder warten auf eine günstige Tiger 800 XCA?

Sonne, kalt und Reifen down

Seit Tagen überlege ich mir, was ich am WE tun werde.

Das Problem: Es ist Sonne und Wärme angesagt, aber meine Versys war noch nicht bei der Reparatur. Und so müsste ich mit beschädigten Kotflügel (kein wirkliches Problem hält nach wie vor bombenfest – Gaffertape for the win!  😉  ), aber auch mit einem beinahe profillosem Hinterreifen die Runde machen.
Ja, Versya war schlimm im letzten Jahr, und der Versuch den Reifen wirklich bis ans Limit zu fahren, rächt sich jetzt.  🙁

Auf der anderen Seite bedeutet Sonne ja auch: Kein Regen! Und wenn es keinen Regen gibt, brauche ich da überhaupt ein Profil am Reifen  – jetzt einmal kurz die StVO auf der Seite gelassen?  😉
Also war Risiko abwägen angesagt:

  • Wird die Polizei auf mich lauern?  -> Ja, da Saisonbeginn zu erwarten ist, werden sie sich die Gelegenheit auf leichte Beute nicht entgehen lassen.
  • Wird sie mich erwischen?  -> Nein, da ich grundsätzlich den üblichen „Biker“ Hauptrouten ausweiche, eher nicht.
    Warum ich dann gerade die Kalte Kuchl als einen Wegpunkt gewählt habe, ist mir, im Nachhinein betrachtet eigentlich ein Rätsel….
    Wahrscheinlich ist Sie mir einfach so dazwischen gerutscht, und da ich sie nun bereits besucht habe, brauche ich auch das ganze restliche Jahr nicht mehr vorbei zu schauen. Puhhh, das wird mir abgehen  😉

Wahrscheinlich war ich einfach nur zu spät unterwegs, um überhaupt als potentielles Opfer in die Fänge der Rennleitung zu geraten. Ich traf zwar relativ viele Polizeistreifen, diese waren aber offensichtlich schon am Weg nach Hause, als ich um ca. 17:30 in der KK ankam.

Ganze 2 Motorräder waren noch vor Ort, daher konnte ich auch gleich mit meiner Runde weiter fortfahren.
Wie erwartet machte sie ihrem Namen alle Ehre: 7° hatte es gerade noch und am weiteren Weg nach Hause sollte die Temperatur erst wieder ab Alland über die 9° Grenze hüpfen. Definitiv nicht eisig kalt, aber mit der Zeit kroch die Kühle schon langsam in alle Ritzen.

Umso schöner war die Strecke, die Straßen waren größtenteils – habe ich bereits erwähnt, dass ich die Hauptrouten grundsätzlich meide? – sehr schön geputzt, die Sonne, kombiniert mit der klaren Luft färbte den Himmel blau, die Wälder grün, die Wiesen auch.
Eigentlich eine Postkartenstimmung!  Und so blieb ich immer wieder stehen, um  – ganz ungewöhnlich für mich, Fotos entlang der Strecke zu machen und immer wieder ein wenig zu verweilen.


Dank der Sommerzeit Umstellung war trotz des späten Starts noch genug Tag übrig um in aller Ruhe gemütlich nach Hause zu wedeln und die letzten Kurven mit meinem PiPo 3 zu durchfahren.  Aber diese Woche ist er dran, ehrlich liebe Rennleitung!  🙂

Erste Ausfahrt 2017

Die Sonne, langsam kommt sie hinter der grauen Wolkendecke hervor und ermöglicht eine Wärme die wir schon seit Monaten nicht mehr gespürt haben.

Nach einer langen Arbeitswoche, mit schlechten Nachrichten in Reihe, war es höchste Zeit  die umgebaute Enduro von Junior richtig auszuführen und das Wochenende zu genießen 🙂

Vor langer Zeit habe ich im Blog berichtet, das ich mir ein Projekt für den Winter gesucht habe. Es handelte sich dabei um den Umbau der Husaberg Fe350 Enduro zu einer Supermoto.

Im Rahmen der Eiskristallrally konnte ich sie dann das erste Mal testen. Das Ergebnis war durchaus zufriedenstellend, auch wenn noch ein paar Dinge (Felgenaufkleber, Hupe, Bremslicht, Blinkanzeige, dB Killer und Tachoanzeige) bei diesem Start noch nicht funktionierten, mittlerweile sind auch diese „Kleinigkeiten“ fast alle behoben und so konnte ich hemmungslos zum ersten Road Trip der Saison aufbrechen..

Natürlich war Junior dabei, und, auch wenn er auf Grund des fehlenden A2 Upgrades (im November war naturgemäß keine Gelegenheit mehr dazu) nicht selber fahren durfte, wollte er sich diese Jungfernfahrt nicht entgehen lassen – und ganz kurz hatte er auf einem abgesteckten Straßenabschnitt auch die Gelegenheit dazu sie selbst auszuprobieren.  😉

Wie oben erwähnt, fehlen noch ein paar Dinge, unter anderen ist der dB Eater noch immer nicht aufgetaucht.
Wir hatten ihn vor dem letzten EBR ausgebaut, und danach hat er uns eigentlich auch nicht gefehlt  ;-),  aber auf der Straße stört auf Dauer das relativ laute Geräusch doch und ich möchte auch nicht an etwaige Streckensperren schuld sein. So war auf vielen Abschnitten „Schleichfahrt“ angesagt. Das dann die Polizei auch an jeder Straßenecke stand, machte den Ausflug spannend. Dauernd auf der Hut sein, war eine neue Erfahrung – im wahrsten Sinn des Wortes.  😉

 

 

 

 

Unser Ausflug war nicht allzu lange, gerade 2 Stunden dauerte die Fahrt rund um die Südwest Seite von Wien, mehr wollte ich Junior mit seiner 125ccm VanVan auch nicht zumuten.
Es war aber perfektes Wetter und die Straßen waren in einem sehr guten zustand, was will frau mehr?

Bike Tulln

Ich war am Samstag auf der Bike in Tulln
und da ich Wienerin bin darf ich das jetzt auch einmal: Ich raunze.

  •  In der Vergangenheit war die Argumentation für Tulln: Freigelände und die Möglichkeit der Ausfahrt im Rahmen von Probefahrten.
    Durch den vorgezogenen Termin – auf Anfang Februar – ist das aber praktisch unmöglich – es wird daher auch nicht mehr angeboten.
    Damit wäre die Messe Wien, mit ihren öffentlichen Zufahrtsmöglichkeiten, speziell  im Hinblick auf jüngeres Publikum,    wohl die bessere Wahl.
  • Auf Grund der erbärmlichen Parkplatzsituation habe ich mich nur gewundert.
    So mussten wir eine relativ lange Wanderung vom Parkplatz bis zum Messegelände in Kauf nehmen.
    Diese führte über eine Zufahrtsstraße, zwischen Menschenmassen, und Auto-, sowie (Shuttle)Busverkehr, in beiden Richtungen,
    begrenzt von Wiesen die im Schneematsch versunken sind, bis zum Eingang West.
  • Dort standen die Schlangen bereits in mehreren Reihen zurück bis zur Straße…..  Nur Regen hätte es noch schlimmer machen können. :-/

 

 

 

 

 

  • Drinnen: 5 Kassen, 3 davon mit Bankomat, und zwischen den Menschenreihen, die Hauptgarderobe…
  • Zwischen den Ständen        und in den Gängen : Menschenmassen (zumindest am Samstag).
    Es war einfach zu wenig Platz in den Ständen und auch auf den Gängen dazwischen, und die träge dahin kriechenden „Biker“ taten ihr übriges dazu. 🙁
    Ein Bike zum Probe sitzen frei zu bekommen, bzw. für ein Foto….., fast immer:  nada  🙁

Vote for Messe Vienna!  😉

Nun zum Positiven:

Die Bike selbst war von den Anbietern und Marken sehr gut ausgestattet, auch wenn der Stand einer bekannten österreichischen Motorrad PS Seite den Charme einer trostlosen Betonwüste versprühte (Cheffe N.  muss wohl in der Ahnentafel schottische, oder schwäbische Vorfahren haben). Messestandards schauen heute ein wenig anders aus!
Die  meisten Aussteller hatten jedoch  eine lebendige Präsentation ihrer Produkte zur Ansicht ausgestellt und das Publikum war meiner subjektiven Meinung nach damit sehr zufrieden.

Traditionell waren die „etwas“ grau melierten, schon den Body Mass Index von  30 überschreitenden, Männer in der massiven Überzahl.
Ab und zu ein Junior im Schlepptau, oder die Sozia, im Partnerlook  😉  und hie und da auch vereinzelt Motorrad-Frauen! Einzelnd oder paarweise. Ein erfreulicher Trend!

Aber, auf Grund der Preise für Motorräder, wer will das den jungen Männern und Frauen verdenken?
Neben steigender Mieten für die  Wohnung und  immer höheren Kosten für  Autos, wer kann bzw. will  sich da auch noch den Luxus eines Motorrads leisten?
Und, es war ja schließlich keine Gebrauchtmotorrad Messe – obwohl, die waren natürlich auch da  😉

Klarerweise waren auch die Markenhersteller alle anwesend, und bis auf den Stand von BMW habe ich sie auch alle besucht.  Einzig Triumph habe ich komplett übersehen.
Aber wer denkt bei einem Autohaus an Triumph?
Dabei hatte ich das Probesitzen auf einer XCA schon fix am Plan.  Das muss ich nun wohl direkt vor Ort nachholen.

Ein Pflichtbesuch war auch am Stand des Motorrad Magazins angesagt, der eine sehr angenehme Atmosphäre bot und zum kurzen Verweilen einlud.
Beate war natürlich da und so gab es auch die Gelegenheit ein wenig zu plaudern.

Natürlich drehte sich das Gespräch primär um das Ladiescamp, aber auch die nächsten Ringtage wurden kurz angesschnitten.

Hier traf ich auch Renate von Wima die ebenfalls die Runde durch die Hallen machte, auch Su sollte etwas später noch dazu stoßen.

Am Bild, auch mein beinahe Cheffe 😉

Auch KTM hat diesmal bei dieser lokalen Messe nicht ausgelassen, es war nur ein wenig verwunderlich, dass selbst Honda mehr Offroad Bikes am Stand hatte als KTM.
Dafür war das Dakar Bike von Matthias Walkner vor Ort, eine richtig imposante Maschine.

Fotos gibt es vom gesamten Besuch leider nur eine sehr eingeschränkte Anzahl, aber aus einem mir noch unerfindlichen Grund kam meine Smartphone Kamera mit den grellen Lichtern auf den Ständen nur mässig zurecht, und so sind viele Fotos leider nur Schrott geworden.

Denoch hier meine (wenigen) Eindrücke:

Resumee:

Die Messe war natürlich einen Besuch wert, es gab viele Bekannte zu treffen und die tolle Gelegenheit ein wenig neidvoll auf die vielen neuen Maschinen zu schielen, die alle nur darauf warten in würdiges Geläuf gebracht zu werden.

Eine eventuell ebenfalls interessante Zusammenfassung findet ihr auch hier bei Bike on Tour

Wo ist ein Lotojackpot, wenn frau ihn braucht!?!  😉

 

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