Versya

Mein schräges Leben

Monat: März 2017

Sonne, kalt und Reifen down

Seit Tagen überlege ich mir, was ich am WE tun werde.

Das Problem: Es ist Sonne und Wärme angesagt, aber meine Versys war noch nicht bei der Reparatur. Und so müsste ich mit beschädigten Kotflügel (kein wirkliches Problem hält nach wie vor bombenfest – Gaffertape for the win!  😉  ), aber auch mit einem beinahe profillosem Hinterreifen die Runde machen.
Ja, Versya war schlimm im letzten Jahr, und der Versuch den Reifen wirklich bis ans Limit zu fahren, rächt sich jetzt.  🙁

Auf der anderen Seite bedeutet Sonne ja auch: Kein Regen! Und wenn es keinen Regen gibt, brauche ich da überhaupt ein Profil am Reifen  – jetzt einmal kurz die StVO auf der Seite gelassen?  😉
Also war Risiko abwägen angesagt:

  • Wird die Polizei auf mich lauern?  -> Ja, da Saisonbeginn zu erwarten ist, werden sie sich die Gelegenheit auf leichte Beute nicht entgehen lassen.
  • Wird sie mich erwischen?  -> Nein, da ich grundsätzlich den üblichen “Biker” Hauptrouten ausweiche, eher nicht.
    Warum ich dann gerade die Kalte Kuchl als einen Wegpunkt gewählt habe, ist mir, im Nachhinein betrachtet eigentlich ein Rätsel….
    Wahrscheinlich ist Sie mir einfach so dazwischen gerutscht, und da ich sie nun bereits besucht habe, brauche ich auch das ganze restliche Jahr nicht mehr vorbei zu schauen. Puhhh, das wird mir abgehen  😉

Wahrscheinlich war ich einfach nur zu spät unterwegs, um überhaupt als potentielles Opfer in die Fänge der Rennleitung zu geraten. Ich traf zwar relativ viele Polizeistreifen, diese waren aber offensichtlich schon am Weg nach Hause, als ich um ca. 17:30 in der KK ankam.

Ganze 2 Motorräder waren noch vor Ort, daher konnte ich auch gleich mit meiner Runde weiter fortfahren.
Wie erwartet machte sie ihrem Namen alle Ehre: 7° hatte es gerade noch und am weiteren Weg nach Hause sollte die Temperatur erst wieder ab Alland über die 9° Grenze hüpfen. Definitiv nicht eisig kalt, aber mit der Zeit kroch die Kühle schon langsam in alle Ritzen.

Umso schöner war die Strecke, die Straßen waren größtenteils – habe ich bereits erwähnt, dass ich die Hauptrouten grundsätzlich meide? – sehr schön geputzt, die Sonne, kombiniert mit der klaren Luft färbte den Himmel blau, die Wälder grün, die Wiesen auch.
Eigentlich eine Postkartenstimmung!  Und so blieb ich immer wieder stehen, um  – ganz ungewöhnlich für mich, Fotos entlang der Strecke zu machen und immer wieder ein wenig zu verweilen.


Dank der Sommerzeit Umstellung war trotz des späten Starts noch genug Tag übrig um in aller Ruhe gemütlich nach Hause zu wedeln und die letzten Kurven mit meinem PiPo 3 zu durchfahren.  Aber diese Woche ist er dran, ehrlich liebe Rennleitung!  🙂

Erste Ausfahrt 2017

Die Sonne, langsam kommt sie hinter der grauen Wolkendecke hervor und ermöglicht eine Wärme die wir schon seit Monaten nicht mehr gespürt haben.

Nach einer langen Arbeitswoche, mit schlechten Nachrichten in Reihe, war es höchste Zeit  die umgebaute Enduro von Junior richtig auszuführen und das Wochenende zu genießen 🙂

Vor langer Zeit habe ich im Blog berichtet, das ich mir ein Projekt für den Winter gesucht habe. Es handelte sich dabei um den Umbau der Husaberg Fe350 Enduro zu einer Supermoto.

Im Rahmen der Eiskristallrally konnte ich sie dann das erste Mal testen. Das Ergebnis war durchaus zufriedenstellend, auch wenn noch ein paar Dinge (Felgenaufkleber, Hupe, Bremslicht, Blinkanzeige, dB Killer und Tachoanzeige) bei diesem Start noch nicht funktionierten, mittlerweile sind auch diese “Kleinigkeiten” fast alle behoben und so konnte ich hemmungslos zum ersten Road Trip der Saison aufbrechen..

Natürlich war Junior dabei, und, auch wenn er auf Grund des fehlenden A2 Upgrades (im November war naturgemäß keine Gelegenheit mehr dazu) nicht selber fahren durfte, wollte er sich diese Jungfernfahrt nicht entgehen lassen – und ganz kurz hatte er auf einem abgesteckten Straßenabschnitt auch die Gelegenheit dazu sie selbst auszuprobieren.  😉

Wie oben erwähnt, fehlen noch ein paar Dinge, unter anderen ist der dB Eater noch immer nicht aufgetaucht.
Wir hatten ihn vor dem letzten EBR ausgebaut, und danach hat er uns eigentlich auch nicht gefehlt  ;-),  aber auf der Straße stört auf Dauer das relativ laute Geräusch doch und ich möchte auch nicht an etwaige Streckensperren schuld sein. So war auf vielen Abschnitten “Schleichfahrt” angesagt. Das dann die Polizei auch an jeder Straßenecke stand, machte den Ausflug spannend. Dauernd auf der Hut sein, war eine neue Erfahrung – im wahrsten Sinn des Wortes.  😉

 

 

 

 

Unser Ausflug war nicht allzu lange, gerade 2 Stunden dauerte die Fahrt rund um die Südwest Seite von Wien, mehr wollte ich Junior mit seiner 125ccm VanVan auch nicht zumuten.
Es war aber perfektes Wetter und die Straßen waren in einem sehr guten zustand, was will frau mehr?

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Video-Link: https://youtu.be/xjjuVBUoHmk

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