Versya

Mein schräges Leben

Monat: Juli 2016

Wima Teaser

Oh die Zeit ist so kurz, daher vorab nur ein Teaser

 

Das Programm der ganzen Woche:

Wochenprogramm

Wima – Tag und Nacht

Esztergom, hmm wo liegt denn das?

So ähnlich war meine Frage, als ich im Winter von der WIMA Rally erfuhr.

Wima Rally?  Ja, einmal im Jahr treffen sich alle Wima Verbände weltweit an einem Ort, irgendwo am Globus, um eine Woche zusammen zu feiern, zu tratschen und natürlich auch Motorrad zu fahren.

Und, dieses Jahr waren unsere ungarischen WIMA Kolleginnen so nett die Rally 2016 in Esztergom zu organisieren.

Da die Entfernung Wien -Esztergom, besonders via Autobahn, gerade 2,5 Stunden dauert, alternative Wege parallel zur Autobahn, dank der ungarischen Puszta auch nicht umwerfend viel für das Motorrad fahrende Weibsvolk bietet, großes Dilemma, wie fahren wir da hinunter?

Schlußendlich kam uns Viktor Orban und seine “Grenzsperren” zu Hilfe, eine direkte Anreise aus Ö nach U kam nun gar nicht in Frage. Eine Alternativroute musste her.

Und wir fanden eine richtig gute Route:Esztergom

DCIM100GOPROG0020504.Der Startpunkt war damit Aspern, wo wir uns um 10 Uhr zusammenfanden.

 

Zuerst ging es ein wenig nach Norden nach Angern/March und dort kreuzt en wir mit der Fähre die Grenze,DCIM100GOPROG0050508.DCIM100GOPROG0040507.

weiter ging es nach Malacky und von dort in die kleinen Karpaten (Maly Karpaty)  –

die Kalte Kuchl der Slowakei DCIM100GOPROG0090512.

 

 

 

 

 

weiter über Galanta nach Komarom.

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Kurz nach Senec verfuhren wir uns aber (mein Navi war auf Grund der großen Hitze im großen Blackout und die Karte war leider nicht ganz so eindeutig, wie benötigt) und so landeten wir mitten im Nirgendwo entlang der kleinen Donau (Majy Dunaj).

Landschaftlich schön, aber leider nicht ganz unsere Richtung (mit einem Ruderboot ja, aber mit Motorrädern?) , daher umdrehen und die richtige Strecke nach Galanta nehmen, war die einzige Lösung.

So ging es entlang der Waag entlang bis zur Donau bei Komarno. Die Frage, die sich nun stellte war, auf der Slowakischen Seite der Donau bleiben und bis Sturovo fahren? Oder gleich die Donauseite wechseln und dort entlang der Donau bzw. via Tata , Bajna und Tat  nach Esztergom zu fahren?

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Wir entschlossen uns für die ungarische Variante, querten daher die Brücke über die Donau nach Komarom und, da schon viele von uns von der Sonne bereits ausgedörrt waren, auch für die scheinbar einfachere Route entlang der Donau.

Leider reihten sich viele Ortschaften aneinander und so wurde es ein eher schleppendes voran kommen auf den letzten 35km bis Esztergom.

Ca. 6 Stunden reine Fahrzeit war geplant, tatsächlich wurden es dann fast 8  Stunden, mit kurzen Unterbrechungen.

Mein Trinkrucksack hat sich bewährt, relativ entspannt ging es daher gleich nach dem Einlass in das Camping Gelände an den Aufbau der Zelte.

Da Lily und Birgit morgen noch mit dem Bus und dem großen Tipi nachkommen, haben wir eine Kreisform für die Aufstellung der Zelte gewählt.

IMG_20160710_200858914_HDR IMG_20160710_200854257Auch ich habe mein Zelt aufgestellt, obwohl ich doch für den Rest der Woche leider nach Ö zurück muss. Neue Arbeit, daher leider kein Urlaub  :-/

Aber, am Freitag, kurz vor der Abschiedsfeier, da bin ich zurück, versprochen.

 

 

Um 20:30 startete ich meine Maschine wieder und fuhr Richtung Tatabanya, der nächsten Autobahnauffahrt . Ich fand eine gut ausgebaute und sehr kurvenreiche Strecke vor, die noch dazu nicht befahren war. So kam ich bereits nach 30 Minuten bei der Autobahn an 😉
Dort gleich auf die Autobahn hinauf und zuerst dem Sonnenuntergang und dann der dunklen Nacht entgegen.

Nicht unerwartet war natürlich ein Stau vor dem Grenzübergang, ca. 2,5 km standen die Autos in 2 Kolonnen. Da ich meine Koffer im Zelt zurück gelassen hatte, war es einfach sich nach vorne zu schlängeln und ohne große Kontrolle wieder über die Grenze zu kommen.IMG_20160710_224431823 IMG_20160710_224409730

Schlussendlich kam ich um 22:45 in Wien an. Müde, nach 13,5 Stunden Gesamtzeit der Tour und ca. 11 Stunden im Sattel, aber mit freudiger Erwartung auf Freitag! 🙂

LadiesCamp

Was für ein Wochenende!

OMG, was für ein Wochenende! Am Samstag Enduro Ausflug ins Gelände und am Sonntag der Event: Das Motorrad Magazin(.at) LadiesCamp!

Die Organisatoren waren mutig und haben sich getraut einen reinen Mädls Event auf die Beine zu stellen. Die offizielle Zusammenfassung dazu findest Du hier: LadiesCamp Bericht im Motorrad Magazin.

200 Frauen sind diesem Aufruf gefolgt, darunter auch Margot, Renate und ich von WIMA   und haben das wirklich überreichhaltige Programm an 2 Tagen am Wachauring genossen.

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Das Programm beinhaltete

  • Ausfahrten mit Leihmotorrädern von Yamaha, Harley, Honda, KTM, Suzuki, Ducati und uups.. BMW hätte ich fast vergessen – in Summe 45 Motorräder die laufend ausgebucht waren und, lt. Veranstalter, in den beiden Tagen ca. 9000 km zurück legten.

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So unterschiedlich diese Maschinen auch waren, es war spannend sie zu fahren. Besonders die Superduke 1290 war einmal etwas ganz anderes. Ein Motorrad, dass auf der Landstraße nur den 2. Gang benötigt;-).

Auch die MT und die Suzuki SV waren sehr agil, bei der Husquarna 701 SM muss ich gestehen war mir die Performance für die Straßen ein wenig zu scharf.

Im krassen Gegensatz dazu, die Honda African Twin, die, wie in einem Schaukelstuhl sitzend, und auch im Stehen perfekt zu fahren war.

Bei der Duke 690 gab es keine unerwarteten Erfahrungen, ebenfalls wunderbar im Landstraßengeschlinge zu fahren.

 

  • Fahrsicherheitstraining mir Bremsübungen bei hoher GeschwindigkeitIMG_20160703_124011143

 

 

 

  • Kurventraining (Serpentinen)

 

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Die Versys Lieblingsübung  🙂

 

  • Rennstrecke

 

Ich hatte mir nicht gedacht, dass Rennstrecke so viel Spass sein könnte, ich frage mich wirklich, wie tief die Versys noch nach den Rasten gehen kann?  😉

Da Margot in einer anderen Gruppe unterwegs war, wissen wir immer noch nicht, wer ……..

 

  • Funpark (mit Supermoto, Flatracer, Drift-Trike, Mini Bikes, etc…)

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Die Mädls hatten echt was drauf und die Fahrzeuge waren teilweise richtig skuril, aber sie zu fahren waren echte Herausforderungen, egal ob Flatrack, Monkeybike, Trike, oder SM. Wobei die SM hier ganz anders auftrumpfen konnte als auf der Straße. Mit mehr vertrauen in den Fahrbahnbelag, da ging schon einiges mehr  😉

Es war richtig hart, sie nach ein paar Runden freiwillig wieder abzustellen  🙂

 

  • Trial und Enduro Training

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  • Workshops zur idealen Reisevorbereitung und zur optimalen Einstellung von Gabel und Federbein

IMG_20160703_121645221_HDR IMG_20160703_121624019Dank der Erläuterungen des Fachmanns von WP, der sich wirklich bemührte den Sachverhalt auch für DAU’s klar dazustellen, habe ich es endlich begriffen. Getestet wird das Erlernte zuerst bei der EXC.

Auch die Tips zur Reisevorbereitung waren hilfreich, und auch die richtige Wahl der Ausrüstung waren erhellend.

Da ich mir meine Hose am Auspuff des Flattrackers versengt hatte, weiß ich nun wo ich, was einkaufe.

 

 

 

Der ganze Event lief in einer so genialen Athmosphäre ab, die 9 Stunden vor Ort waren viel zu schnell vorbei.

Auf Grund der positiven Response ist es aber bereits fix, 2017 wird der Event wieder stattfinden!

Ich war mir bis dato nicht sicher, ob die Rennstrecke für mich etwas wäre, nun weiß ich es definitiv, ja!  🙂

Den Rückweg legte ich dann ganz gemütlich über die Wachau, Traismauer und dem Riederberg an, da das Wetter auch am Abend noch perfekt war ein wirklich würdiger Abschluss!

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Fotos: Anna-Larissa Redinger , Herwig Peuker  und Versya

Heiß und Nass

Ein wunderbar heißer Tag, wohl mein einziger Urlaubstag in diesem Sommer, also wollte ich unbedingt eine Runde mit der EXC drehen.
Es war drückend heiß und schwül, als wir die Motorräder aus der Garage holten.
Gleich beim Fahren über die Rampe fiel mir auf, dass mein Hinterreifen keine Luft mehr hatte. Nein, bitte nicht ! 🙁
Mir war klar, dass ich das Getriebeöl erneuern wollte, da mit dem aktuellen Öl die Schaltung viel zu hakelig war, aber das nun auch noch?

IMG_20160630_181152390Während das Öl auslief wurde die Maschine aufgebockt und das Hinterrad ausgebaut. Schon beim Abschrauben der Ventilkappe war klar, was der Fehler war.

K.a. wie das passieren konnte, immerhin bin ich das letzte Mal doch ganz normal nach Hause gekommen?
Gott sei Dank hatte ich einen Reserveschlauch auf Lager (EBR sei Dank), also Mantel abmontieren, Schlauch wechseln, Mantel wieder montieren, Luftdruck erneuern und Reifen montieren, passt. Ich werde immer schneller 🙂

TransoilDas alte Öl war mittlerweile komplett ausgelaufen und damit konnte ich das neue Öl auch gleich nachfüllen. Meine Suche hatte mich auf das Motul Transoil gebracht, alternativ wäre auch, das Motorex

Top Speed eine Variante gewesen.

Style: "Neutral"

Auch das war damit gleich erledigt und, mittlerweile schon schweißgebadet kam noch die Startprozedur, aber siehe da auf den zweiten Kick – sie stand ja nun auch schon lange in der Sonne  😉 – sprang sie auch  schon an.

IMG_20160630_163233093_HDRNoch schnell auch die abgerissene Schnalle inkl.  Fixierteil am Stiefel befestigt und es konnte los gehen.  Endlich!IMG_20160630_103727559

 

 

 

 

 

 

 

Die Anfahrt war unspektakulär, das Gelände mittlerweile, auch  durch den vielen Regen, schon saftig grün verwachsen.

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IMG_20160630_171505886_HDRSo fuhren wir eine gute Stunde das Gelände in jede Richtung ab, doch dann zeigten sich erste Regenwolken, die wir jedoch ignorierten, am Horizont.
Das rächte sich fürchterlich. Wir wurden nass, sehr nass. zusätzlich mischten sich ganz kleine Hagelkörner dazu, die beim Fahren – wir hatten nur die Mesh Protektoren an – richtig stachen, autsch.

So fuhren wir im Starkregen relativ langsam nach Hause, wo wir unsere Stiefel ausleerten und das Gewand zum Trocknen aufhingen.

Es war aber trotzdem eine erfolgreiche Runde, alle Herausforderungen gemeistert udn am Schluss sogarn noch eine Abkühlung bekommen, perfekt!  🙂

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