Versya

Mein schräges Leben

Kategorie: Defeat (Seite 1 von 5)

Unfall sei dank

Immer wieder werden wir mit den Gefahren des Motorradfahrens konfrontiert:

Ein Autofahrer der uns übersieht, eine Ölpfütze im Kreisverkehr, Streusplit in der verdeckten Kurve, ein Sturz beim Enduro fahren.

Und wir probieren uns dagegen zu schützen: Schutzkleidung, Fahrsicherheitstrainings, bessere Reifen, hohe Aufmerksamkeit …

Aber manchmal, manchmal hilft auch das alles nicht und eine kleine Schrecksekunde später liegen wir da…..

Im besten Fall haben wir ein paar blaue Flecken, ein lädiertes Gewand, verbogene oder zerkratzte Teile am Motorrad und das war es schon.
Schnell aufspringen, Motorrad hochhieven und weiter geht es…

Aber leider, leider geht die Geschichte nicht immer so glimpflich aus und dann kann frau nur dankbar sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.

So auch bei einer der letzten  Ausfahrten von 2 Wima Frauen in die Steirischen Flecken, rund um Admont, wo es zum verhängnisvollen Sturz eines unserer jüngsten Mitglieder (P.) gekommen ist. Diesmal leider nicht so glimpflich, den ihr Sprunggelenk wurde durch das darauf fallende Motorrad gebrochen.

Die Erstversorgung verlief vorbildlich, dennoch musste sie für ca. 2 Wochen ins Spital in Bruck an der Mur und das Prozedere Gips, Operation, Gips, sowie noch viele Tage im Krankenstand folgten bzw. folgen noch.

Nun, so ein Spitalsaufenthalt ist ja nicht prickelnd. Überhaupt dann, wenn draußen zum ersten Mal die Motorradsonne aufgeht.

Auch die skurrilen Unfälle der anderen  Zimmergenossinnen konnten nicht über die einziehende Fadheit hinweg helfen.

Um die Stimmung zumindest ein wenig zu heben, haben Su und ich beschlossen das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und per Motorrad zum Krankenbesuch aufzubrechen.

Die Wettervorhersage war durchwachsen, aber auch nicht schlecht, wir trafen uns daher schon früh in Altmannsdorf, um vom dort, per Südautobahn bis Mürzzuschlag, zu starten.

Ab Mürzzuschlag ging es dann via Mürzsteg, über den Niederalpl – mit seinen schönen Schwüngen, Seeberg Sattel – große dunkle Wolken und richtig kalt, sicherheitshalber schlüpfen wir in die Regenmonturen, weiter über Aflenz, nach St. Katharein – über eine unbefestigte und mit kleinen Kehren ausgestatteten Straße (Neuentdeckung!) nach Bruck an der Mur in das LKH, um dort unsere liebe P.  zu besuchen.

Die Operation ist nun schon 2 Tage her, und der Bewegungsdrang – Liegegips! – grenzenlos. Kurz entschlossen packen wir einen Rollstuhl und schieben sie ins freie  🙂

Wir unterhalten uns über Gott und die Welt, ihr Motorrad das nun schon in Wien angekommen ist, und den weiteren Verlauf der Behandlung und die weitere Genesung. So vergeht der frühe Nachmittag recht flott. Als dann anderer Besuch eintrudelt verabschieden wir uns und brechen wieder auf nach Wien.

 

Der Tag ist jung, die Autobahn kein Anreiz, das Wetter etwas besser geworden – also optimale Voraussetzungen fürs Motorrad fahren.
Daher beschließen wir, die Gelegenheit zu nutzen und brechen via Teichalm,  Birkfeld, Feistritzsattel, Gloggnitz, Reichenau, Schwarzau, Hainfeld, Klausen-Leopoldsdorf, den Rückweg nach Wien an.

Die Fahrt verläuft in wunderbaren Wetter, beinahe leeren Straßen (in unserer Fahrtrichtung) und die Gegend lädt immer wieder zu kleinen Stops ein. Wir hätten einen Picknick Korb mitnehmen sollen!  😉

P. geht es mittlerweile besser, sie hat auch schon das Spital verlassen und ist am Weg der Besserung.

Pechsträhne

Ich habe zwar noch keinen Ersatzteil, aber das hinderte mich nicht daran bereits mit der Demontage zu beginnen.

Und, natürlich gab es eine weitere unangenehme Überraschung:

Der Stößel für den Bremskolben des hinteren Bremszylinders ist verbogen, natürlich, muss ja so sein.

Also gleich auch diesen Teil bestellen….

 

Und, weil das nicht genug ist, gleich eine neue Baustelle:

Die Batterie des Transporters hat in letzter Zeit erste Anzeichen von Schwäche gezeigt, gestern ist sie nun ganz ausgefallen.

Die Idee war eigentlich ganz einfach:

Anderes Auto heran fahren, Starterkabel anlegen, Motor anstarten, und zum Batteriehändler für einen Tausch fahren.

Eigentlich ganz einfach, aber:

Junior war wohl so fokusiert auf seine Aufgabe, dass er sich einfach verschätzt hat.

Das Ergebnis ist wohl der teuerste Autobatterietausch der Geschichte:

OMG!

Irgendwie komme ich seit Ende Dezember nicht aus der Werkstätte raus ?!!?!!!

Neue Reifen, neues Pech

Fast 3 Wochen (in Worten: drei) musste ich warten, bis der Front Kotflügel und damit einhergehend auch gleich die Reifen mit getauscht wurden.

Am Dienstag war es dann so weit und rechtzeitig vor dem Wima Stammtisch konnte ich mein Gefährt endlich wieder in Empfang nehmen.

Und hier gleich die erste böse Überraschung:

  • Die Reifen, waren falsch!
    Oder anders formuliert: Die Reifen wären vielleicht vor Wochen noch meine mögliche Wahl gewesen, in der Zwischenzeit habe ich mich aber für den Pirelli Angel GT entschieden.
    Hmmm, was tun?    Mit Preisabschlag ist der FauxPas verschmerzbar.
    Schlecht sind die Pilot Road – das weiß ich aus eigener Erfahrung – nicht, ganz im Gegenteil, aber am Ring fahren wird ein wenig schwer werden. Da muss ich mir einen eher kalten, feuchten Termin suchen  😉
  • Beim Diskutieren fällt mir auf, dass auch die Metallventile nicht montiert sind, sondern Standard Gummiventile.  -> damit stirbt auch die Idee, die seit einem Jahr zu Hause herum liegenden,  Druck- und Temperatursensoren für die Reifen zu montieren.  Merde  🙁

Jetzt alles herunter zu reißen, und komplett neu zu montieren wäre der Wahnsinn, mit der Zusage, den nächsten Reifenwechsel in Kulanz abzuhandeln verlasse ich die Werkstätte, um die Reifen im Marchfeld – so gut das dort möglich ist  😉   – anzufahren und die Schmierschicht los zu werden.

Herrlich das Gefühl wieder über Straßen zu brettern.  🙂

Der Abend bei Wima verlief in wunderbarer Stimmung, Hauptthema waren unsere Neuzugänge und die geplante Ausfahrt am 6. Mai im Rahmen des IFRD, und auch die Heimfahrt nach dem Treffen war wunderbar.

  • Aber, am nächsten Morgen, die böse Überraschung:
    Da liegt doch meine Versys auf der Seite?  Leider unklar, ob ein vorbei fahrender Bus das Vorderrad mitgenommen hat, oder ob andere Einflüsse daran schuld waren, sie liegt am Asphalt.  🙁

Eigentlich kein großes Drama, Protektoren sind ja an allen neuralgischen Stellen verbaut, aber nach dem Aufstellen zeigt sich, dass der Sturz doch nicht ohne Folgen war:  🙁

Wieso die Fußrasten nicht nachgegeben haben ist mir ein Rätsel, aber der Bruch ist respektabel, ich hätte das nicht besser gekonnt  😉

Natürlich gleich geschaut, wo ich in vertretbarer Zeit einen Ersatzteil dafür bekomme.
Aber Mindestlieferzeit: 4-5 Tage!  *** ich könnte heulen, am Samstag ist die Ausfahrt und es ist Mittwoch!!  ***

Die Hinterradbremse ist mir ja egal, aber ohne Fußraste eine Tagesausfahrt machen?  Geht nicht!

Anbohren, und irgendwie verschrauben?   Muss ich noch probieren……….

to be continued…

 

 

 

Der Winter ist wieder da! Wenn auch nur kurz…

Ok, es ist April, damit ist theoretisch jede Form von Wetter möglich, aber warum? Warum bitte!
Warum, bitte nun doch wieder noch einmal Schnee, muss das wirklich sein?

Es gab doch am letzten Wochenende noch so gute Wetterbedingungen, der Frühling war doch schon da 🙂

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Video-Link: https://youtu.be/qctX6oLKgFE

Motorrad Adventure

Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Motorrad, mit dem ich mich auf der Straße, aber auch notfalls abseits davon im leichten Gelände (nicht nur auf einer Schotterstraße) bewegen kann.
Die Triumph Tiger 800 XCA schaut von der Ausrichtung schon sehr gut aus, der Preis dafür aber umso weniger.
Wenn ich qualitative Koffer, etc zum Grundpreis dazu rechne, komme ich sehr schnell auf ca. 16.000,- € und mehr…
Manche mögen ja bereit sein für einen fahrbaren Untersatz, noch viel mehr auszugeben. Ich persönlich schrecke davor zurück.

Umso mehr, als ich kein Problem damit habe ein Motorrad nicht als Erste (Besitzerin) zu fahren. Für mich ist es – bei aller Liebe für meine Versys – ein Fahrzeug, basta. Daher bekommen meine Motorräder (aber auch Autos) keine Namen, das wär ja noch schöner…
Duuhuu “Flotti”, ich schmeiss dich jetzt gleich den Abhang hinunter, bist Du mir deshalb eh nicht böse? *muhahaha*
Ok, aber falsches Topic, oder auch nicht, je nach Betrachtung. 😉

Erschwerend kommt dazu, dass meine aktuelle berufliche Tätigkeit erst 8 Monate alt, und bis Ende Juni befristet, ist.
Wer weiß, ob ich danach noch über ein geregeltes (geregeltes, und nicht gleichmäßiges – denn dass bekomme ich auch beim AMS :-P) Einkommen verfüge?
Die letzten 2 Jahre haben mir persönlich auf eine sehr heftige Weise gezeigt, dass aus einem sicheren Arbeitsplatz sehr schnell ein unsicherer werden kann und neue Stellen in meinem Tätigkeitsbereich  sehr dünn gesät sind.
Durch die vielen Wechsel in kurzer Zeit, und einhergehend, einkommensabhängig schlechter gestellten Tätigkeiten, ist auch ein großer Teil des Ersparten aufgebraucht, dh.  im Moment ist ein wenig kürzer treten angesagt.
Und schon wieder falsches Topic, oder auch nicht, je nach Betrachtung. 😉

Ich verfolge daher die aktuellen Angebote, Gebrauchtinserate, etc… um vielleicht doch ein Schnäppchen zu erhaschen, aber bisher ist das Ergebnis  enttäuschend. Selbst der lange Winter hat nur ganz wenige veranlasst ihr Motorrad abzustoßen und sich langfristig vielleicht etwas Neues anzuschauen.
Und trotz des Andrangs auf der Bike in Tuln hat sich die Frequenz von Gebrauchtmotorrädern in den üblichen Kleinanzeigen nicht verändert….
Ich betrachte damit ein neues (gebrauchtes) Universalmotorrad als ein eher langfristiges Projekt und Blicke im Moment nur ein wenig über den Tellerand was aktuell in der Pipeline bei den Herstellern ist.

Durch Zufall bin ich auf einen Artikel im Motorrad Magazin gestoßen, der über eine KTM Adventure 790 berichtet?
Klingt spannend, auch wenn eine Serienfertigung wohl nicht vor 2018 passieren wird und so wie ich KTM kenne, die ersten Motorräder damit erst im Herbst im Geschäft erscheinen werden. 😉
Es würde in meine eigene Hubraumgrenze von 800ccm sehr gut passen, und wäre wahrscheinlich von der Masse nicht so gigantisch, wie die aktuellen 1090 Adventures von KTM.
Alleine der Gedanke dieses Motorrad halb beladen im Gelände aufzurichten, brr…. schaffen das eigentlich Männer?

Die Frage die sich nun stellt: Warten auf die KTM, oder warten auf eine günstige Tiger 800 XCA?

Drift Training

Wie versprochen hier das Update vom Drift Training
Da es auch ein Geschenk für Juniors Geburtstag war, ist er natürlich auch dabei 🙂

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Video-Link: https://youtu.be/PhMwi2NJKuI

Und, natürlich, so wie immer, nicht ohne “Hoppala” 😉
Die Nachwehen spüre ich auch jetzt noch, 8 Tage danach, habe ich am Auftreffpunkt noch Schmerzen wenn ich irgendwo versehentlich ankomme.
Und der Fuss ist immer noch geschwollen und muss entweder laufend bewegt oder hoch gelagert werden, damit die Schwellung nicht noch stärker wird.
Das nächste Mal nehme ich ganz sicher noch Schienbeinschoner mit 😉

Alternativ dazu ein aktueller Artikel mit Video auf 1000PS

http://www.1000ps.at/motorrad-video-1000ps-betriebsausflug-vorderradrutscher-trainiern-stuerze-drifts-geile-supermoto-action_-_qMe88Swydzo

Hallentraining

Hier vorab ein kleiner Einblick in mein gestriges Indoor Drift Training, 🙂

ich werde natürlich in einem der nächsten Post noch etwas ausführlicher darüber berichten. 🙂

So, wie beim letzten Mal auch, war es ein forderndes Training und wieder ganz besonders Kräfte zerrend – aber gut nach dem vielen Essen der letzten Tage.
3 Stunden durch einen Go Kart Pacour zu driften hat, trotz des leichten Gewichts der Motorrädchen – Spuren in Form eines Muskelkaters am ganzen Körper hinterlassen.

 

Natürlich, so wie immer, musste mir natürlich auch  ein Hoppala passieren.

In der letzten Runde – jetzt, wo ich doch wußte was ich alles kann! 😉 – habe ich es ein wenig übertrieben, nur ein wenig, es war nicht so schlimm, ehrlich 😉
Leider war beim Sturz in meiner Flugbahn ein Stahlträger der Halle. Der im unteren Teil natürlich auch nicht verkleidet war. Warum auch? Go Karts springen ja nicht über Randbegrenzungen! 😉 Aber natürlich war der Stahlträger ein wenig hart und wollte partout nicht nachgeben!

Die Ledermontour und die Stiefel haben gut funktioniert – top! Aber, leider, leider gibt es zwischen Stiefel und Knieprotektor einen Bereich am Schienbein, der relativ ungeschützt ist und genau dort war die Kante des Trägers beim Aufschlag.  AUUUUTTTTTSCCCCHHHH !

Aber, hallo! Versya’s Knochen halten so etwas aus und sind sogar stärker als Stahl 😉
Ich bin nun ein wenig blau und habe eine heftige Prellung in diesem Bereich.
OK, das war es allemal wert. 😉

Das Video vom Training, inkl. Verfolgungsjagden und Sturz werden folgen, versprochen…
Ich muss es im Moment nur ein wenig ruhiger angehen …..

Zertrümmert

Ich gehe in die Bank,

kotflugelich komme aus der Bank ->

 

Ein Transporter hat in der Zwischenzeit meinen vorderen Kotflügel zerstört.

Na perfekt!  Morgen ist Ride4Hope in Bruck/Mur   und am Montag Pannoniaring

Für morgen habe ich zumindest eine Lösung:

kotflugel-taped-small

 

Bin gespannt, ob das bis Bruck und retour hält.

Touch Down mit Aua

Oder: Wer hoch hinaus will, fällt umso tiefer.

In meinem Fall waren das ca. 3,5 m   Hang

:-0
FabPlayer_[20160904-225247-841]Ich wollte eigentlich, im Vergleich zum letzten Mal, einen etwas steileren Hang mit der  EXC erklettern.

Nur ein bischen steiler, ich schwörs!

 

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: http://youtu.be/OHnHs_WL5e4

Autsch, das tut weh!

 

Und trotz der Protektoren, rundum mit Abschürfungen verziehrt:

Schulter Popsch Knie

TEE – Training, Extreme Expensen

Also wer hätte das gedacht?

IMG_20160611_180134349Ein Training voller Erfolge, nur banale, weiche Stürze und dann diese Ausbeute in 1 1/2 Stunden:

Juniors Husaberg fährt im Moment nur mit einem Stummel am Heck herum,

 

IMG_20160611_175655894Meine GoPro verliert sich selbst,

Gott sei Dank mit Sicherung !  :-0

 

IMG_20160611_175413264Und meine Stiefel verlieren eine Schnalle,

 

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