Versya

Mein schräges Leben

Schlagwort: Tour (Seite 1 von 2)

Kopfweh Tour

Wir sind diesmal nur zu zweit.

Carmen und ich, also wahrscheinlich eine flotte Partie.
Viel Zeit bleibt uns auch nicht, immerhin ist es bereits 11, als wir von Wien weg starten und wir wollen noch nach Grein auf ein Eis, und noch vor dem Dunkel werden wieder zu Hause sein.
Grein liegt ja nur 140 km von Wien entfernt, also wo ist denn das Problem, werden sich viele von Euch fragen?
Das “Problem” ist eigentlich nur die Anzahl an Kurven, die wir dabei bewältigen wollen.
Dafür haben wir eine relativ verschmähte Gegend ausgesucht. Damit garantiert: wenige Autos, wenige Motorradfahrer (bis aufs Finale) und damit auch unwahrscheinlich: Polizisten auf der Lauer.

 

Kurz gesagt, unser Plan funktioniert, beinahe ungestört kommen wir auf verschlungenen Wegen voran, und das letzte gerade Stück Straße, die Mautener Donaubrücke, liegt schon

 

eine Weile hinter uns.
Der Himmel ist bewölkt, die Temperatur mehr frisch als ange

nehm, ein wenig mehr Wäsche wäre jetzt nicht schlecht, und wir fahren Richtung Eis!?

Gott sei Dank ändert sich das sobald wir von NÖ nach OÖ wechseln. Schlagartig wird es heller, und wesentlich wärmer. Eis wir kommen!

Weil das Wetter nun schöner ist, machen wir auch noch einen kleinen Haken zum Bärenpark in Arbestal.

Das letzte Stück von St. Georgen am Walde ist ein wenig berüchtigt, daher ist auch diese Strecke mit 70km/h für Motorradfahrer begrenzt.

Auch, wenn wir die tollen Kurven sowieso nicht wesentlich schneller fahren würden, wieder so eine sinnlose Aktion, nur weil ein paar Verrückte mit Lärm und Knie am Boden hier wohl zuviel auf und ab gefahren sind.
Egal, wie gesagt, viel schneller sind wir sowieso nicht unterwegs und daher geht es flott die letzten 35 km nach Süden in Richtung Donau und Grein.

In Grein selbst ist die beliebte Konditorei bereits komplett überlaufen, mehrere Dutzend Motorräder stehen am Parkplatz vor dem Haus, aber wir bekommen einen Platz mit Aussicht auf die Donau.
Das Eis ist genial gut, da hat sich einiges in den letzten Jahren wieder zum besseren verändert, und so bleiben wir recht lange sitzen. Das auch, weil wir richtig schwindelig sind und wir beinahe Kopfweh haben. So viele Kurven, in so kurzer Zeit, kein Wunder!
Irgendwann ist es jedoch Zeit zum Aufbrechen und es geht ein Stück durch den Nibelungengau zurück, ins Yspertal, dann Weitental, Melk, Dunkelsteiner Wald, Heiligenkreuz und ins Finale nach Wien.

Gelungen, aber wo bekomme ich jetzt Kopfschmerz Tabletten her?

Auf Tour

Die Autorin dieses Blogs befindet sich zur Zeit in den Estländischen Sümpfen und versinkt dort nicht im Moor, aber in so vielen Eindrücken ;-).

Bericht folgt.

IFRD 2017 mit Wima-Austria

Der IFRD (International Female Ride Day) ist die Erfindung einer kanadischen Motorradfahrerin, die Motorrad fahrende Frauen zusammen bringen wollte, und um damit ein Statement zu setzen.

Auch, wenn ihre Seite sehr kommerz lastig geworden ist, die Idee hat sich mittlerweile verselbstständig und weltweit nutzen Frauen Motorrad Vereine den ersten Samstag im Mai, für eine gemeinsame Ausfahrt und das Zusammenkommen.

Letztes Jahr waren Su und ich unterwegs, diesmal ist die Runde gleich auf 9 Fahrerinnen angewachsen, damit ist die Einigung auf ein Ziel entsprechend schwierig.

Hilfreich bei der Zielfindung war in diesem Fall Renate, die beim Seiberer Bergpreis eine Information über die Sonderausstellung MotorMaiden, im 1. Österreichischen Motorrad Museum, aufgeschnappt hatte.

So, das Ziel stand somit fest, die Routenplanung war relativ entspannt, die Tour kann los gehen.

Mein kleines Mißgeschick mit der gebrochenen Fußrastenaufhängung hatte Juniors SuMo ein neues Vorderrad (ein Metzeler M7RR) beschert, aber mit beinahe Null Milimeter Profil wollte ich doch nicht die Reise antreten.
Besorgt hatte ich ihn am Freitag bei Zweirad Pauer, der Wechsel war in 15 Minuten erledigt, die Qualität der Arbeit tadellos, der Preis naja….  😉
Ob der jungfräuliche Reifen hält was er verspricht?

Nun, 6. Mai, zeitig – so um ca. 9:00  😉  – war der erste Treffpunkt in Hütteldorf ausgemacht und pünktlich waren auch die anderen Mädls da.

Damit ging es weiter nach Untertullnerbach , wo der 2. Treffpunkt war, und auch dort waren, trotz Tankstop, alle Mädls rechtzeitig fertig, um um 9:30 aufzubrechen.

Los ging es durch das wunderhübsche Irenental, nach Tulln, wo wir unseren 3. Treffpunkt(!), für unsere nördlicheren Mitglieder, hatten.

Noch immer pünktlich wie die Schweizer Bahn  setzten wir uns wieder in Bewegung und fuhren am Wagram entlang bis Langenlois, um nach Norden entlang des Kamps weiter zu fahren.

Dann  fuhren wir  einfach den Rundungen des Kamps entlang nach Norden, bis Gars, dort bogen wir aber Richtung Sigmundsherberg ab und erreichten schon bald unser Ziel beim Motorrad Museum.

Auch Lily und Birigt waren (als Waldviertlerinnen) schon vor Ort und so konnten wir direkt mit dem Besuch der Sonerausstellung beginnen.

Ja, hätten wir, aber die JukeBox im Eingangsbereich forderte ihren Tribut und so wurden erst ein paar klassische Ohrwürmer freigeschaltet, bevor es tatsächlich an die kleine, aber feine Sonderausstellung ging.

Herr Ehn (der Museumsbesitzer) war mit gutem Wissen über die relevanten Epochen ausgestattet, über die Motorräder sowieso.  😉

Da Wima ihren Ursprung im US und britischen Raum hatte fehlte das auf seinem Radar, wir haben Ihm aber entsprechende Informationen dort gelassen. 😉

Nach dem Besuch des Museums ging es in den Nachbarort weiter zum  Landgasthof Surböck  wo uns die Wirtin im Garten ein wundervolles Ambiente und gute Küche zu sehr vernünftigen Preisen bot.

Solcherart ausgestattet mit Wissen über historische Motorräder, MotorMaiden in Österreichund gesättigt und mit Flüssigkeit versorgt wollten wir direttissima wieder zurück nach Wien.

Su hatte aber die bessere Idee und so fuhren wir weiter den Kamp entlang bis nach Zwettl und von dort ging es wieder nach Süden via Ottenschlag, Pöggstall und Weiten zur Donau, wo wir bei Melk querten und in die Wachau hinein fuhren. Um bei einer bekannten Jausenstation noch einmal Rast  zu machen und die wunderbare Sonne zu genießen.

Mittlerweile war es doch schon recht spät geworden, daher brachen wir recht bald auf, um via Dunkelsteiner Wald und die B1 wieder Wien näher zu kommen.

Meine Reserve Leuchte begann am Fuße des Riederbergs zu leuchten, aber die 15km bis kurz vor dem Ziel hielt der Tank auch noch durch.
Ein Hoch auf transparente Benzintanks! 🙂

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/Nswu1Gvbflc

Und der Reifen? Der Metzeler M7RR? Werden sich aufmerksame LeserInnen noch fragen….

Ich muss sagen:

Noch nie hat mich ein Reifen von der ersten Minute an so beeindruckt.
Ganz große Klasse, er vermittelt ein super Gefühl in der Kurve und eine tolle Laufruhe auf der Geraden,  trotz der ansonsten hypernervösen Husaberg.  Junior kann sich über mein Geschenk wirklich freuen  😉

Im Regen habe ich ihn – Gott sei Dank – nicht getestet, aber wenn die Kritiken hier genau so stimmen, dann Hut ab…..

Zum Abschluss noch die gefahrene Route:

Schwarz & Weiß

M. und ich planen schon seit der WIMA Weinstraßentour  einen gemeinsamen Ausflug.

Einfach war das Finden eines gemeinsamen Termins nicht.
Aber! Und das ist ein ganz großes ABER! In der Zwischenzeit ist sie ebenfalls Besitzerin einer schmucken Versys in Weiß und damit musste endlich ein Termin her, um unsere beiden Fahrzeuge endlich auf einer würdigen Strecke auszukosten.

So wurde die WIMA Black&White Tour geboren.

Black&White deshalb, weil unsere Motorräder genau diese Farben haben. Natürlich musste auch die restliche Gewandung dazu abgestimmt werden, und voilá!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/IK7aUdxC8GM

buw-tour

buw11Pünktlich um 9:30 trafen wir uns, nach der jeweiligen Anreise, in Krems und nach dem obligaten Tankstop ging es über den Dunkelsteiner Wald und Loosdorf hinein in die Voralpen.

Die weiteren Punkte waren Mank, Wastl/Wald, Scheibbs, Puchenstuben, Erlaufsee, Göstling, Weyer, St. Gallen und als finales Ziel Admont.

buw10Eigentlich war diese Etappe ohne längeren Stop geplant, aber die liebe Rennleitung  war da einer anderen Meinung. Kurz vor Mitterbach fuhren wir in ein Motorrad Planquadrat und durften uns dort die Beine vertreten und etwas trinken während wir die Amtshandlung bzgl. Kennzeichentafeln, Auspuffmanipulationen und Reifenprofiltiefen beobachteten.

 

Endlich waren auch wir an der Reihe, wurden aber im kurzen Weg abgefertigt.
Natürlich ohne jede Beanstandung!
Wozu denn Tuning, wo doch die Versys anscheinend schon serienmäßig für die österreichischen Straßen gebaut wurde?  😉

Unterwegs trafen wir auf Massen von anderen Motorradfahrern und –Gruppen, und so ergab es sich, dass wir – wie im Reitwagen Jargon bezeichnet – viele MotorradfahrerInnen richten konnten.  🙂

DCIM100GOPROGOPR0620.

DCIM100GOPROGOPR0620.

buw9

DCIM100GOPROGOPR0628.

DCIM100GOPROGOPR0628.

Falls ich richtig mitgezählt habe, passierte es uns im Gegenzug nur 1 mal, und zwar im Regen am Josefsberg:
Ein Duett aus W und BA überholte uns bergab – und die vor uns, in der Kehre angesammelte Autokolonne – trotz Gegenverkehr. Ok, auf diese Form von Richten kann sogar ich verzichten.

Aber, weiter mit unserer Fahrt:

In Admont angekommen waren die Gasthäuser von Motorradfahrern aus allen Regionen Österreichs schon gut gefüllt, wir suchten uns daher ein etwas abseits stehendes Lokal, leider ohne Gastgarten, aber da es – unerwartet – kurz darauf heftig zu regnen begann, die richtige Wahl.

Wir nutzten den Regen, um etwas zu essen und viel zu plaudern. Aber nach einiger Zeit wollten wir uns doch wieder auf den Rückweg machen und so zogen wir uns das Regengewand an und fuhren los in Richtung Gesäuse. Durch den Regen war die schon etwas ramponierte Straße nicht besser geworden. Richtig Vertrauen erweckend war das Feedback von den Reifen daher nicht, was uns zu einer mehr moderaten Geschwindigkeit veranlasste.

Gott sei Dank waren die Schauer immer nur lokal begrenzt, und auch, wenn Sie sich über den weiteren Verlauf der Fahrt bis Lilienfeld hinzogen, gab es gute Streckenabschnitte die schon wieder leicht angetrocknet waren. Die Temperatur blieb die ganze Zeit hoch, damit war die Nässe auch angenehm zu ertragen.

buw6swWeniger angenehm: Die vielen Baustellen (am Hin- und Rückweg), die doch einige Kilometer in Schotterwege verwandelten, so waren zB. lange Abschnitte in den Wildalpen durchgehend nur als Schotterstrecke vorhanden.buw5buw4

 

 

 

 

 

In Mariazell angekommen (natürlich Regen) fuhren wir zur Tankstelle, die schon eine Schutz suchende Sammlung Motorradfahrer beherbergte, um auch wieder zu tanken.

Seltsamerweise hatte M‘s Versys (obwohl 2010er Modell) mehr verbraucht?
Bei mir waren es 12,5 Liter, M tankte 14,2 Liter bis zum Vollanschlag.  Also, ich schieb das auf mein größeres Windschild, ansonsten ist es nicht plausibel erklärbar.

In meinem Fall waren es dann umgerechnet ca. 5,3 l auf 100km,
Bei unserer Gangart durchaus in Ordnung, immerhin lagen da nicht nur 300km seit dem letzten Tanken hinter uns, sondern auch ca. 10.000 Höhenmeter.

Zusammen fuhren wir nun zwischen den Autokolonnen einen Teil der Strecke zurück, den wir auch schon bei der Anfahrt befahren hatten, bei Wienerbruck trennte sich wieder die Route und es ging weiter über Annaberg und im Regen, hinter Autokolonnen langsam wieder die hübschen Kehren hinunter.

In einer der letzten Kehren gab es ein unerfreuliches Bild: Eine Ansammlung an Rettung, Feuerwehr und Polizeifahrzeugen, die gerade einen Goldwing Fahrer, der dort gestürzt, war bargen. Auf diesem Weg: Allerbeste Genesungswünsche!

Am Ende der Kehren gelang es uns, die versammelte Kolonne vor uns zu überholen und so weiter in Richtung Lilienfeld zu wedeln.

Der schöne Sonntag zeigte sich nun im immer stärker werdenden Rückreiseverkehr, der mit der Zeit immer mühseliger wurde. Auf Grund der voran geschrittenen Zeit war es aber leider so, dass wir Hauptwegerouten benutzen mussten, um noch rechtzeitig vor der Dunkelheit zu Hause anzukommen. In Traisen trennten sich unsere Wege. M fuhr weiter Richtung  St.Pölten/Krems, ich bog Richtung Hainfeld ab.

Eine gute Gelegenheit, eine neue App auszuprobieren. Calimoto.

Diese App verspricht eine möglichst kurvenreiche Route zwischen zwei Punkte zu finden.

Ideal für die letzten Kilometer nach Hause. Und ich wurde nicht enttäuscht. Am liebsten wäre es Ihr gewesen, wenn ich gleich in Richtung KK abgebogen wäre, das wollt ich aber nicht und fuhr stur geradeaus weiter, prompt kam ein neuer Routenvorschlag der mich vor Hainfeld in den Wienerwald zurückbrachte und via Rohrbach/ Klammhöhe / Neuwald / St. Corona / Riesenbach / Klausen-Leopoldsdorf / Gruberau / Hochrotherd nach Breitenfurt zurück brachte.  Für 62 km eine ansehnliche Zahl an Kurven, und noch wichtiger: Nur wenige Autos waren auf dieser Route unterwegs.

finale

Auf unserer Route haben wir damit Wien, NÖ, OÖ und die Stmk durchfahren. Nicht schlecht für einen Tagesausflug.

buw3

Womit wir auch gleich bei einem ungeklärten Punkt wären:
Wer ist nun die schnellere von uns beiden?
Ich habe nach wie vor keine Ahnung. Dazu müssen wir wohl einmal gemeinsam auf einer Rennstrecke fahren. Unter Straßenverhältnissen und unter Einhaltung der Vernunftgrenzen war und ist das nicht ermittelbar.
Was aber feststellbar war, ist:

  • Die Tatsache, dass wir zusammen einen wirklich guten Schnitt über lange, kurvenreiche Strecken fahren können und das, ohne die StVo laufend massiv zu verletzen.
  • Wer die bessere Motorradfahrerin ist? Eindeutig M!
    Begründung gefällig? Sie fährt nicht nur ein wirklich zügiges Tempo, sie fährt es auch mit einem gesunden(sic!) Augenmaß, das bei mir doch – hin und wieder – fehlt 😉

Jetzt müssten wir nur noch unsere anderen WIMA Versys Fahrerinnen zu einem Termin zusammenbringen, und das Ganze als flottes Quartett wiederholen.
Dann eben nicht in Black&White, aber in Farbe ist es ja auch hübsch, oder?  😉

WDD

Es gibt so viele Geschichten über das Weinviertel, WIMA-Austria hat beschlossen eine weitere hinzuzufügen. Wie das geht?WDD
Natürlich mit einer Motorrad Ausfahrt!
Da Abkürzungen hipp sind, haben wir unsere Ausfahrt mit WDD abgekürzt.
WDD?
Ja! Das kann nämlich für Weinviertel Duke Duett, aber auch WIMA Duke Duett stehen  😉 und passt daher perfekt!
Eigentlich hätten wir ja 3 Duke 390 in der Wima, dh. für ein WDT (WIMA Duke Triple) müssen wir auch noch unbedingt eine Gelegenheit finden!

Warum Weinviertel? Also ich fahre grundsätzlich nur ohne Blut im Alkohol, deshalb mag die Tourwahl vielleicht unpassend erscheinen, aber da Nina – unser aktueller prospect – im Norden von Wien wohnt,
und ich das Weinviertel von meinen Enduro Touren her kenne, war ein Ausflug nach Norden die logische Konsequenz.

LeiserUnsere Tour startete am Freitag Nachmittag am Nordrand von Wien und führte uns durch Teile des Kreuttals und über die Serpentinen der Leisser Berge bis an den
Galgenberg in Wildendürnbach (NÖ schönste Kellergasse! Komischerweise ohne Bach im Ort? IMG_20160819_172106014_HDRAber wahrscheinlich ist der ausgetrocknet, deshalb wohl Dürn?  😉 )

 

 

Von dort ging es weiter nach Laa/Thaya wo wir am Hauptplatz die Sicht auf das hübsche Rathaus und unser Eis auskosteten.
IMG_20160819_174659347_HDR Ausgeruht ging es dann standesgemäß vorbei am KTM Händler Kaudela in Unterstinkenbrunn, via Stronsdorf, Nursch, Maisbirbaum, Niederhollabrunn nach Korneuburg, wo sich unsere Wege wieder trennten.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=9FImjiqhjU4

Die ganze Strecke wurde begleitet von den Hügeln des Weinviertels, mit Wegen zwischen Sonnenblumen und Kukuruz Feldern und ja, auch einem Weinberg ab und zu.IMG_20160821_154308635 IMG_20160821_153604743 IMG_20160821_153436695 IMG_20160821_151855485
Zur Abkühlung, wobei das Wetter war nie unangenehm heiß, auch kühle Waldstrecken.  Also ein durchaus empfehlenswerter Strecken-Mix.
Das Wetter war umso mehr erstaunlich, als mich beim Wegfahren im Süden von Wien wirklich tief schwarze Wolken verunsichert hatten, aber meine Regen App hatte recht, auf unserer Route gab es nie auch nur die Gefahr eines Regenschauers.

Da wir bevorzugt niederrangige Straßen gewählt hatten war auch wenig Verkehr im Weg und so konnten wir relativ ungestört unsere eigene Geschwindigkeit fahren.
Damit konnt auch Nina das Tempo gut halten, obwohl für Sie die Strecke komplett neu war. Eine gut gelungene 4 Stunden Bewährungsprobe!

Motto: Weinstraße

Frühstück um 8:00, auf der Terasse, mit wunderbaren Ausblick auf Arnfels und die Hügel nach Slowenien und Richtung Weinstraße.IMG_0233

Was gibt es feineres als bei Sonnenschein auf einer Terasse zu frühstücken? Ein wunderbares Buffet ist hergerichtet, die Auswahl riesig, die Schmankerln haben lokales Kolorit. Steirische Maki, muss frau einmal probiert haben, aber auch eine Kürbis-Orangen Marmelade, einfach köstlich!  🙂IMG_0234

Releativ pünktlich trudeln alle Mädls zum Frühstück ein, nach ein paar Häferln Kaffee sind auch die Lebensgeister wieder voll da.

Dem Buffet wird rege Zuspruch gegönnt. Ich denke, nach diesem frühen Brunch fällt wohl das Mittagessen aus.

Schon eine 1/2 Stunde später treffen wir uns mit den gepackten Koffern bei unseren Maschinen, holen diese aus der Garage und bereiten uns auf die Abfahrt vor.IMG_0236

 

 

 

 

Wima N 1

 

Die angenehm warme Luft genießend fahren wir zügig bis nach Leutschach, um dort, getreu dem Motto der Tour in die  Südsteirische Weinstraße einzubiegen.

IMG_0244Durch malerische Wege (Straßen wäre fast übertrieben), an großen Weingütern und Hügeln, voll mit Weingärten, fahren wir entlang der Grenze bergauf und bergab, eine Kurve folgt auf die nächste. Als Autofahrer kann man wohl auf Grund möglichen Gegenverkehrs nicht so unbeschwert fahren, aber mit dem Motorrad ist es eine wahre Lust.IMG_0246

Natürlich bleiben wir auch stehen, um das Panorama in Ruhe zu genießen. Der Blick in das Land hinein (in diesem Fall Slowenien) ist dank des Regens vom Vortag ungetrübt.

Weiter geht es entlang der Grenze, ab und zu stoßen wir auf einen Trupp Bundesheer Soldaten, die hier im Grenzeinsatz ihren Dienst tun, Zaun sehen wir aber selbst in der Nähe von Spielfeld nicht. Flüchtlinge aber auch nicht.

Ab Spielfeld durchfahren wir das Grazer Becken, was gibt es dazu zu sagen?  _________________________________
Nix, einfach flach wie eine Flunder und daher nur als vorübergehendes Übel zu betrachten.

IMG_0247Erst ab Bad Radkersburg wird die Strecke wieder lebhafter und auch bewaldet, was wir zu einem Stopp im leichten Schatten nutzen.  Der morgendliche Kaffee hat seine Pflicht erfüllt, wir tanken aber Wasser nach, denn die Aussicht auf die (Achtung: Motto!)   Südburgenländische Weinstraße in der Sonne macht Lust auf mehr.

Auch hier wechseln sich pitoreske Dörfer inmitten einer Hügellandschaft mit Weingärten ab. Touristisch so stark entwickelt wie der steirische Pedant dürfte es aber hier noch nicht so sein, vielleicht ein Geheimtip?

Auch hier suchen wir die kleinen Wege und nutzen eine jede verfügbare Kurve, um die Reifen auf ihre Belastbarkeit zu testen. Der gestrige Regen hat uns ja so manches mal um die vollständige Kurvenfreude gebracht  :-/ , obwohl im Laufe der Fahrt, mit gestiegenem Vertrauen in die Straße und die Reifen,  die Hemmschwelle immer weiter nach unten gerückt ist  😉

Nach einer Weile fahren wir in das Tal der Raab hinunter und dort zeigen sich zum ersten Mal wieder dunkle Wolken am Horizont, die von Ungarn her kommen. Da und dort sind noch freie Wolkenfelder zu sehen, daher hoffen wir das Beste und fahren weiter, aber leider erwischt uns in Jennersdorf der erste Regen. Also stehen bleiben und die Regenmontur anziehen. Mittlerweile schon eine Routineübung, die keine 5 Minuten dauert. Praktischerweise hat die ausladende Busstation eine Bank unter einer großen Kastanie, die uns für diese Prozedere perfekt vom Wetter abschirmt.

Wima N 2Kaum haben wir den Ort verlassen bricht wieder eine wahre Sinnflut über uns herein, die sehr heftig, aber Gott sei Dank, auch relativ kurz anhält. Ab Heiligenkreuz lässt der Regen nach, und ab Güssing (mit der pitoresken Ruine am Hügel, ähnlich prominent wie die Ansicht der Riegersburg) scheint auch wieder die Sonne zwischen den Wolken durch.

Entlang der Grenze fahren wir weiter nach Norden, schöne (schnelle) runde Kurven lockern das  sanfte Hügelland perfekt ab, kurze simple Regenfälle mindern den Spass mittlerweile überhaupt nicht.

So erreichen wir Rechnitz, zu Fuße des Gschriebnstein, wo wir einen Tankstop einlegen, Flüssigkeiten austauschen und uns auf die nächste Ettappe vorbereiten, in dem wir Bewegungs hinderliches Regengewand ablegen.
Einfach damit wir uns ungestört der nun folgenden Strecke widmen können.

Und, obwohl der höchste Berg des Burgenlands “nur” ca. 860m hoch ist, ist die Auf- und, besonders die Abfahrt mit dem Motorrad ein wahrer Leckerbissen. Die 80km/h Beschränkung spielt fast keine Rolle. Damit ist wenigstens eine optimale Kurvengeschwindigkeit vorgegeben.  😉

Viel zu schnell ist diese Kurvenstrecke auch wieder zu Ende, aber ein wichtiges Ziel wartet schon auf uns in Lockenhaus.  Die Burg? Das Ritteressen? Köszeg (Güns) mit dem malerischen Altstadt Kern?

IMG_0248Ach, weit gefehlt, es sind die einfachen irdischen Dinge die uns erfreuen.

Ein kleiner Motorrad Parkplatz perfekt bei der Einfahrt in deIMG_0249n Hauptplatz, in Sicht auf die Konditorei bzw. den Eissalon positioniert, verhindert jedes weiterfahren.

Und wir sind nicht die einzigen Motorradfahrer vor Ort.

Dieser Ort ist ein Treffpunkt für Motorradfahrer aus Ungarn, dem Burgenland , NÖ, Wien und der Steiermark.

Eigentlich hätte ich vorgehabt meinen (zukünftigen) Hund in Köszeg kurz zu besuchen. Aber der Aufenthalt ist nur relativ kurz, denn es zeigen sich die ersten Wolken wieder in Richtung unserer Weiterfahrt.

So brechen wir relativ schnell wieder auf und fahren in Richtung Kirchschlag weiter .

Schon hinter dem nächsten Hügel Wima N 3bricht wieder die nasse Hölle über uns herein, und auch diesmal wieder sehr kurzfristig. So nutzen wir das Vordach einer Aufbahrungshalle als Schutz während des Umkleidens, und, obwohl wir schon recht flott beim Umziehen sind, ebbt der Regen bereits wieder leicht ab, als wir wieder weiter fahren.

Ab Kirchschlag ist der Regen wieder zu Ende, so können wir unsere Fahrt entlang der Hügelkette ungestört fortsetzen.

In allen Richtungen gibt es ein wunderschöner Ausblick über die Gegend, und die Straßen sind (wohl dank EU Gelder) selbst in dieser verlassenen Gegend wunderbar gut asphaltiert, was die Kurvenfahrt wieder zum Erlebnis macht.

Viel zu schnell kommen wir in Forchtenstein an. Die Geschwindigkeitsbeschränkung entlang der Kehren ist vernünftig gewählt und damit wird die Abfahrt hinunter, Richtung Mattersburg, eine interessante Erfahrung.

IMG_0250Jetzt kommt wieder ein etwas faderer Teil hinüber nach Eisenstadt, wo wir uns bei einem letzten Stop schon verabschieden, da wir bei der Rückkehr nach Wien sicherlich im Rückreiseverkehr auseinander gerissen werden.

Wir fahren Richtung Stotzing über das Leitha “Hügerl” , das ebenfalls sehr schön ausgebaut ist, der Autoverkehr dort sollte aber verboten werden  😉

2009 wurde diese Strecke, neben dem Gschriebnstein zu einer der gefährlichsten Motorradstrecken in Österreich “gekürt” .
Seltsam, ich bin der Meinung nicht das Motorrad ist schuld, sondern der Fahrer, der einfach seine Grenzen nicht kennt und ohne Reserven unterwegs ist.

Aber das ist halt meine Philosophie, und deshalb besuche ich auch regelmäßig Trainings, um einfach für verschiedene Situationen besser vorbereitet zu sein.

So, back to the topic:

Nach Stotzing ging es in einem Zug via Ebreichsdorf, Laxenburg, Wr. Neudorf nach Wien. Dort verloren wir uns tatsächlich im Verkehrsstau aus den Augen. Der Abschied ist aber nicht so schmerzhaft, denn schon am Dienstag, findet unser monatlicher Stammtisch statt. 🙂

Damit wäre diese Geschichte und dieser wunderbare zweitägige Ausflug schon wieder zu Ende.
Schön war es, es hat so viel Spass gemacht und selbst der Test der Regenkleidung war positiv.  🙂

 

PS: Kurz darauf saß ich im Auto am Weg nach Köszeg, aber das ist eine andere Geschichte.

Es war einmal

vor langer, langer Zeit, die Idee eine Saisonstart Ausfahrt zu machen.
Wie auch sonst immer, wenn die WIMA Runde zusammentrifft, gab es auch diesmal viele unterschiedliche Ansichten, so auch hier.
Wann beginnt den die Saison? Die einen plädierten für März, andere für Mai, manch Andere rümpfte nur die Nase und meinte: “Ich fahr durch”, so sprach die Präsidentin ein Machtwort und das erste Mai Wochenende wurde erwählt den erlauchten Saisonstart zu bilden.
Gesagt getan, schon ein Monat später war es klar, der Termin wird nicht halten. Nicht, dass es am Motorrad fehlen würde, oder an der Temperatur, nein, berufliche Termine waren es, die die Ausfahrt zu diesem Termin unmöglich machten. So begann die Diskussion von Neuen. Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann……. *schnipp*

Gott sei Dank bin ich aus diesem “Alptraum” rechtzeitig aufgewacht 😉
Wir plaudern und diskutieren viel im Rahmen der WIMA  Runden, aber bei Ausfahrten verstehen wir keinen Spass und so war auch schnell ein Ersatztermin gefunden.  Das erste Juni  Wochenende, gesagt, getan:

5 fröhliche Teilnehmerinnen meldeten sich für die Tour an, die Ziele und das Motto waren ungefähr so vorgegeben: Wein, Weib und Gesang -> Damit war klar:

  • Südsteirische Weinstraße
  • Eine reine Frauenausfahrt
  • Viele Kurven, viel Sonne, viel Spass

also perfekte Planungsgrundlagen!

Nach kurzem Überlegen wurde folgende Route präsentiert und auch bis auf kleine Korrekturen so akzeptiert:

Wima Süd<- Nach Süden und nach Norden ->    Wima Nord

Der geplante Weg war mit ca. 400km nicht allzu weit, aber ein früher Aufbruch war nötig, wenn wir den Tag in vollen Zügen genießen wollten.

Oh, gab das ein Wehklagen im ganzen Land  *schnipp*    , wir standen halt einfach ein wenig früher auf.  😉

IMG_20160604_084442621So trafen wir uns an einer günstigen Ausgansposition im Süden von Wien, um unsere lange Fahrt anzutreten.

Alle waren Sie pünktlich da, alle in bester Stimmung, und fach”männisch” wurde die neue Duke in unserer Mitte begutachtet.

Die Sonne zeigte schon ihre Macht zu morgendlicher (9 Uhr) Stunde und so  starteten wir die Motoren, and Ladies, lets ride!

WIMA S 1Zuerst führte uns die Route entlang der Weinberge von Gumpoldskirchen  (Motto!), und dann bogen wir in Richtung Semmering in die Voralpen ein.

IMG_0214Ein kurzer Tankstop vor Pernitz musste sein, um uns auf die nächsten Berge vorzubereiten

IMG_0215

 

 

 

Die ersten Kurven und Kilometer lagen schon hinter uns, als wir schlußendlich in Gloggnitz ankamen.

Was dann passierte wollt Ihr wissen?

Der Himmel öffnete sich und von oben herunter kam WASSER!!  *schnipp*

WIMA S 2Nicht nur Tropfen, Wasser. Gerade rechtzeitig gab es eine Tankstelle, in deren Schutz wir in die Regenmonturen schlüpften. Fast wie die 5 Zwerge *schnipp*  schauten wir aus in unseren bunten Mont(o)uren und so trauten wir uns in den schrecklichen Regen und fuhren in das Gebiet zwischen Semmering und Wechsel hinein.

Das Wasser probierte uns nicht nur einmal von der Straße zu spülen, doch tapfer und unerschrocken fuhren unsere Heldinnen *schnipp*  weiter.

IMG_0216Bei Birkfeld ließ der Regen doch endlich ein wenig nach und wir beschlossen uns, halbtrocken, in einen Gasthof zu begeben.

Nach einem “kärglichen” Mahl, wollten unsere Prinzessinnen vorerst gar nicht wieder auf diese feuchte, gar grausliche Reise *schnipp* gehen, doch noch viele Kilometer und Berge  und, besonders wichtig: Kurven!,  lagen noch vor uns und so setzten wir bei verminderten Regen die Fahrt fort.

Wir querten bei Deutschfeistritz das Murtal, um gleich wieder in den Bergen zu verschwinden.  Und sie wurden nicht mehr gesehen….  *schnipp*

Wima S 3Aber nein, der Regen wütet nochmal stärker als zuvor, doch auch kleine Wunder konnten wir bei unserer Fahrt erleben.
Mitten auf einem Bergerl, mit einer Kirche (St. Pankrazen), da gab es eine Hochzeitsgesellschaft, die mitten in der strahlenden Sonne  feierte.  Doch kaum verließen wir die Aura des Heiligen Pangrazen, fiel der Regen gleich wieder auf uns herab, aber doch milde gestimmt, vielleicht dafür, das wir die Feier nicht mit dröhnenden Motoren gestört hatten?  Wer weiss?

IMG_0218Schon bald hörte der Regen ganz auf und die Landschaft zeigte sich in einer wunderbaren Pracht, das Gestüt von Piber lud zu einer kurzen Rast ein, und so machten wir wieder halt um die Aussicht zu genießen und Flüssigkeit zu tanken. IMG_0223

 

Wir waren ein wenig unschlüssig, ob wir unsere Regenmontur einpacken sollten, beschlossen aber auf Grund der rundum Wetterlage, trotz der aktuellen Sonne, einfach so weiterzufahren.   Und wir wurden nicht enttäuscht. 😉

Die nun folgenden Kilometer über die Pack waren ein wunderbarer Ritt durch Kurven, bergauf und bergab, es war eine richtige Lust sich ein wenig hetzen zu lassen, und der böse Sheriff, der in seiner Burg hoch oben am Berg residierte   *schnipp*  hatte das Pech, mit der Raderpistole gerade in die andere Richtung geschaut zu haben. Dabei klimperten doch unsere Motoren laut genug?

Wima S 4Voller Überschwang ging es weiter, nun schon in Kärnten angelangt, Richtung  Frantschach und von dort wieder den Berg hinauf nach Deutschlandsberg.

Wir dachten an Almen, an Kühe, vielleicht ein paar verlassene Sessellifte, woran wir nicht dachten war:

Hagel, Nebel, Starkregen… 9 Grad Temperatur.  Nur gut, dass wir in Birkfeld noch scherzend gemeint hatten:  “Ausser Hagel sind wir eigentlich schon bei jedem Wetter gefahren“.  So spielte ein kleines Lächeln und ein bejahendes Nicken einfach Hagel, Regen und Kälte weg, denn innerlich mussten wir wohl alle LACHEN!

Nach diesen eisigen Kilometern, mit Schneeresten links und rechts der Fahrbahn, kamen wir auch bald in Deutschlandsberg an. Und siehe da, es hörte auch zum Regnen auf und die Sonne zeigte sich wieder hinter den Wolken hervorblitzend.

Bei nun sonnigem Wetter kürzten wir dann aber doch die letzte Ettappe unserer Südtour ab und fuhren in unser Quartier in Krast, das Gasthaus und IMG_0227Restaurant Moosmann war unser Ziel.

Da der Gasthof auf einer Anhöhe vor Arnfels liegt ist er nicht zu übersehen, was aber leicht zu übersehen ist die Zufahrt zum Haus von der Bundestraße. Ich vertraute dem Navi die letzten 200m Zufahrt daher an und prompt gerieten wir in eine “Falle” . An einem abschüssigen Weg, gerade ein Auto breit, und in Sichtweite des Gasthofs, dort gab es eine künstliche Engstelle, die wohl den Fahrzeug Verkehr einschränken sollte. Normalerweise mit Motorrad ja kein Problem, aber mit Seitenkoffern? Oi,oi,oi.

Bergab stehend, umkehren fast unmöglich., beschloss ich meine Seitenkoffer zu demontieren und so die Lücke zu überwinden. Gesagt getan, das klappte auch recht gut und die restlichen Meter zum Gasthof waren daher einfach erreicht. Was ich am Anfang gar nicht bemerkte war, das ja auch die zweite Versys mit Seitenkoffer unterwegs war und die Fahrerin mein Manöver gar nicht mitbekommen hatte und nun annahm, das geht sich ja doch aus!  😉

Als Sie nun so zwischen den Stangen hängen blieb mussten wir mit vereinten Kräften zuerst die Versys ein Stück bergauf schieben, bevor wir die Koffer abnehmen konnten, danach war es natürlich auch hier ein Klacks. Das war dann wohl der krönende Abschluss.
Müde waren wir wohl alle nach diesem anstrengenden Ritt durch Sturm und Wind  *schnipp*
Trotzdem gönnten wir uns noch ein köstliches Mahl, liebevoll vom Chef (einem passionierten Motorradfahrer) zubereitet und serviert.

Mit einer wunderbaren Aussicht auf die Strecke des nächsten Tages ging es dann zu Bett.

Vielleicht habt Ihr Euch ja über die bunten Farben auf den Streckenabschnitten gewundert (diese lassen sich, so wie die Bilder, durch Klick vergrößern) , ich verrate nur so viel:

Es sind keine Geschwindigkeits-, Höhen-, oder Richtungsindikatoren, spiegeln sich aber in der Erzählung trotzdem sehr gut wieder.  😉

Wer’s errät, der bekommt einen Goldesel, hmm  Tischlein deck dich, hmm oder doch einen Knüppel aus dem Sack?  *schnipp*

IFRD

Der IFRD, der internationale female riding day, ist ein sich jährlich wiederholender Event,  der am ersten Samstag im Mai stattfindet.

Dieses Jahr war das 10 jährige Jubiläum, und, natürlich, sind wir dabei 🙂

IMG_0165Ich traf mich mit Su um 9 Uhr in Wien, die Motorräder waren vollgetankt, und damit ging unser Versys Waldviertel Trip auch schon los.

IMG_0171

 

 

 

 

 

 

Die Tour begann mit dem Marchfeld, nicht das beste Motorrad Gebiet – viel zu lange gerade Strecken am Start –  aber  als Ausgangspunkt nach dem hügeligen Norden  OK.

Wir fuhren ab Lassee nach Norden entlang der slowakischen Grenze.
In Hohenau an der March, gleich beim ersten Kreisverkehr, ist es dann passiert:

Mein Hinterrad verlor auf einem winzigen Ölfleck die Haftung und das Motorrad vollzog eine 180° Wendung und platsch.. da lagen wir.

Außer meinem Stolz ist, dank der Protektoren, nichts wirklich verletzt und beschädigt und weiter gehts….

 

ValticeDCIM100GOPROG0050366.Weiter geht es danach an der tschechischen Grenze und bei Schrattendorf wechselten wir hinüber nach Tschechien und fuhren via Valtice ->

 

 

 

 

weiter nach  Lednice, das Ziel unserer heutigen Fahrt.

In Lednice angekommen war es gar nicht so einfach einen Parkplatz zu finden. Es gab genug (kostenpflichtige) Autoparkplätze, aber keine Bereiche für Motorräder und ganz Lednice ist eine Fahr- und Parkverbotszone. Aber schließlich fanden wir eine Lücke für unsere beiden Motorräder. 🙂   Das Schloss von Lednice und der umgebende Park sind eine wahre Pracht. Am besten zu beschreiben als Mix aus Grafenegg und Laxenburg.

 

 

Auf den Bildern kann man sehr gut unsere  kurze Runde rund um das Schloss sehen. Aber wir konnten uns nicht viel länger aufhalten, da noch ein “paar” Kilometer vor uns lagen.

MikulovWir fuhren jetzt weiter nach Mikoluv, in der Nähe der österreichsichen Grenze.

Es ist ein Ort mit einer wunderschönen Altstadt der schon seit Jahren  herausgeputzt und liebevoll renoviert wird.

Aber auch dort gab es quasi nur ein drive by und es ging schon wieder weiter.

 

 

IMG_0166Kurz danach querten wir auf einer Schotterstraße die Grenze wieder zurück nach Österreich, wo wir diesen wunderhübschen Kellerberg fanden.

Der Galgenberg   Österreichs schönste Kellergasse 2013  😉

Es war schon Zeit für ein spätes Mittagessen, das wir im Nahen Ort bei einem Stopp eingenommen haben. Am Galgenberg selbst war leider nichts offen.  Kurz darauf ging es auch schon weiter nach Süden.

 

 

DCIM100GOPROG0300478.Wir fuhren bergauf und bergab durch die gelb gesprenkelte Hügellandschaft zurück nach Korneuburg

 

DCIM100GOPROG0310479.

Bis wir wieder bei der Donau ankamen.

Mit der Fähre ging es über die Donau.
Perfektes Timing, sie war gerade am Ablegen, und so gehörte die ganze Fähre uns allein.IMG_0174

IMG_0177Über den Fluss

 

 
Weiter ging es durch den Wienerwald, als wir in einer Kurve von einem jungen Motorradfahrer gestoppt wurden.

IMG_0180Er war in der Kurve am Streusplit  ins Rutschen gekommen und mitsamt seiner Maschine im Straßengraben gelandet. Gott sei Dank, war ihm nichts schlimmes passiert, er war “nur” ein wenig  geschockt.

Wir gaben ihm Wasser zu trinken und mit vereinten Kräften holten wir die Maschine aus dem Graben und verfrachteten sie auf einen sicheren Platz.

IMG_0178Die Maschine war leider ordentlich beschädigt, die Felge gebrochen, der vordere Bremsflüssigkeitsbehälter abgebrochen, die Verkleidung gebrochen. Aber in Summe nichts, was nicht repariert werden kann.

Wir warteten ab, bis er den Öamtc erreicht hat und brachten ihn dann zum nächsten Gasthof, wo er die Abholung  abwarten konnte.

 

W4tel TourFür uns ging es dann nur noch ein paar Kilomter über Mauerbach nach Wien.
Nach  11 Stunden war unsere Tour damit am Ende.

Es war eine wunderschöne Tour, in netter Begleitung, ideales Wetter.
In Summe einfach perfekt  🙂

Saisonstart mit Junior

Eigentlich ungeplant, aber hat sich halt so ergeben.

Saisonstart Ausfahrt mit Junior, noch mit einer prov. bezogenen Sitzbank.

Begonnen hat die Runde mit ca. 14° Temperatur, beendet haben wir sie ca. 4 Stunden später bei ca. 7 brrr Grad. Jetzt hat er exakt 1000 km am Tacho seiner Duke.

Unterwegs hatte ich auch meine erste!!! Polizeikontrolle, totally wrong.., hab nichts getan..

Dafür wurde dann das gedreht:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=RUvHnbrko2w

Man hat ja sonst keinen Spass… 😉

Grenzgänger

Hallo,

IMG_20160213_205513971

Man beachte das Häferl… 😉

ich habe mich nicht wirklich gesund gefühlt,

mein Hals hat schon die ganze Woche gekratzt,

In kurz: Schwere Verkühlung…

Deshalb sollte es dieses WE nur eine kurze, gemütliche Runde werden. Auch, wenn die Sonne sich immer wieder nur sehr kurz zeigte, wurde es eine wunderschöne Runde entlang der nahen Grenze

IMG_20160213_125538146, IMG_20160213_125554910

Alte Wege und Gebäude, verschiedene Landschaften, die meisten davon unberührt, genug gute Stimmung zum Erholen und genießen,

IMG_20160213_125815526_HDR IMG_20160213_125426436_HDR

und danach ging es mir auch wirklich besser 😉

Und, als Bonus,

habe ich eine neue Herausforderung für das nächste Mal gefunden.. 🙂

IMG_20160206_131259482

Ältere Beiträge

© 2018 Versya

Theme von Anders NorénHoch ↑

[:de]Diese Website speichert einige User-Agent-Daten. Diese Daten werden verwendet, um eine persönlichere Erfahrung zu ermöglichen und um Ihren Aufenthaltsort auf unserer Website in Übereinstimmung mit der Europäischen Allgemeinen Datenschutzverordnung zu verfolgen. Wenn Sie sich dazu entschließen, das Tracking zu deaktivieren, wird in Ihrem Browser ein Cookie eingerichtet, das diese Auswahl ein Jahr lang speichert  Ich stimme zu, Ich lehne das ab [:en]This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny [:]
1161