Es war wirklich hart und die Überwindung war groß, aber ich halte mein mir gegebenes Versprechen dieses Jahr am EBR nur als Besucher teilzunehmen.

Mein Sturz  im September hat mir gezeigt, dass ich es langsam übertreibe, unvorsichtig werde und eigentlich auch zu alt für diese extreme Form der Fortbewegung bin (da stand zuerst “werde” 😉  ).
Und auch, wenn der Erzberg genug Respekt einflössend ist, um mich wieder ein wenig herunterzukühlen, in meinem Alter macht frau so etwas nicht mehr. Basta.

Ich verdanke dem Erzbergrodeo jedoch so viel zusätzliche Erfahrung!

Das Training am, oder manchmal auch über dem, persönlichen Limit war körperlich und geistig ein wesentlicher Faktor, der mir zB. auch geholfen hat den Zusammenstoss mit dem Auto am Großklockner fast zu verhindern, und damit die Unfallfolgen für mich (und das Motorrad) so gering zu halten.
Ohne die schnelle Reaktion, das instiktiv richtige Handeln und die gute körperliche Konstitution (2 Wochen vor dem EBR Start) wäre ich wohl nicht so glimpflich davon gekommen.

Das Mindeste wäre gewesen, dass ich die Fahrt mit der Rettung fortgesetzt hätte, das Schlimmste – will ich mir lieber gar nicht ausmalen  🙁

Ich werde daher natürlich weiter Enduro fahren und an Workshops teilnehmen, dann aber zu 100% nur zum Spass! 🙂

ebr