Versya

Mein schräges Leben

Schlagwort: Rennen (Seite 1 von 2)

Panonnia Ring 2016, die 2te

OMG,

img_20160926_070100gestern 10 Stunden am Motorrad unterwegs und heute um 5:45 früh   schon am Weg nach Ungarn.

 

Diesmal mit dem Transporter, es ist einfach komfortabler mit Heizung und all dem Platz für den Transport von Rennleder, etc…

 

Natürlich versagt gleich nach der Grenze (ich fahre via Közseg) das Navi, also muss ich mich wohl oder übel aus dem Gedächtnis weiter durchschlagen, um Ostffyasszonyfa zu finden…, wenigsten das gelingt unter Aufbietung aller Gehirnzellen, ohne einmal falsch abzubiegen  🙂

Um 7:45 bin ich vor Ort, erledige die Registrierung, erledige die technische Begutachtung (natürlich gehören alle Lampen – auch Blinker – abgedeckt, natürlich gehören die Beifahrer Fußrasten zusätzlich fixiert, natürlich müssen die Spiegel entfernt werden. Nur der prov.  gefixte Frontkotflügel, der stört nicht…..

Das muss ich nicht verstehen, oder?

Nach dem ich den Transponder (15,- €) unter der Sitzbank verstaut habe, geht es eigentlich schon los mit der ersten Runde für die Rookies.

In der ganzen Hektik ist mir eigentlich schon recht warm geworden. Das hinein zwängen in die Lederrüstung ist immer eine Herausforderung, alles ist immer noch so bockig.

Die erste Runde macht eindeutig Lust auf mehr, da ich eine Zeitmessung habe, stelle ich fest, dass ich im Vergleich zum letzten Mal schon 2 Sekunden gut gemacht sind. 2:45:xy

Ich treffe auf Beate Kloda – vom Motorrad Magazin und Isabella El-Mohr – von der Safebike.

img_20160926_094520

Es ist herlich zu sehen, wie gut es Beate mit Ihrer Suzuki GSX-S 1000 am Ring gefällt, von Minute zu Minute strahlt sie mehr. Sie hat eindeutig ihre  Bestimmung gefunden!

Isabella ist sich da wohl noch nicht so sicher. Es ist aber auch nicht einfach, zwischen blutigen Anfängern und verrückt gewordenen, Testosteron geschwängerten,  Superbike Junkies ein eigenes Tempo zu finden und Überholmanöver – besonders die knappen – einfach auszublenden.  :-/

Für mich kristallisiert sich heraus, dass der Spassfaktor eindeutig überwiegt und gerade die Tatsache, dass die Versys eigentlich chancenlos ist, beflügelt mich umso mehr. Ich kann damit eigentlich gar nicht verlieren  😉

Das kommt meiner DiSG Mentalität sehr entgegen   😉

img_20160926_095549 img_20160926_094433 img_20160926_094526 img_20160926_094446

Ich nutze die Zeit der anderen turns, um ein wenig zu fotografieren. Die Stimmung ist entspannt und die vielen “Mechaniker”,

die an den Maschinen herumschrauben würden der MotoGP alle Ehre machen.

Endlich sind auch wir wieder dran, diesmal probiere ich an Beate dran zu bleiben. Für die Aufwärmrunde von ihr reicht es, aber dann ist sie *snipp* einfach auf und dahin…… ja, so schnell kann das gehen  😉

Immerhin konnte ich mir ein wenig ihre Linie einprägen: Relativ weit anfahren, und die Kurve dafür relativ eng verlassen, um schneller beschleunigen zu können ist meine einfache Erkenntnis. Für gut erwärmte Reifen reicht es allemal img_20160926_145559

Das wird jetzt probiert und bringt weitere 2 Sekunden! Na dann, wenn ich so weiter mache, brauche ich nur noch 15 Turns und meine Zeit ist auf 2:11  😉

lol, Statistik ist doch etwas feines…….

Der nächste Durchgang wird unerwartet noch besser, da spielte aber auch ein wenig Übermotivation mit.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/djfClBICrqU

Ich war vom Anfang an hinter den beiden Ducati Monster Fahrern, und da meine Versys kurz vorher nach einer Auffüllung der Ölreserven geschrien hatte img_20160926_114528wollte ich es eigentlich ein wenig dezenter angehen (keine Ahnung ob das Diesel Motoröl passend war…  😉  ). Von Runde zu Runde wurden die Monsters aber schneller und ich fuhr halt einfach mit.

Und dann wollte ich irgendwann Überholen, aber ein Bremsfehler (ja, ich weiß, ich hätte sicher Umlegen können  :-/  ) machte schlagartig alles zu nichte.

Und dann kam halt der Ergeiz durch  🙂

Der Rest ist Geschichte. Die Zeit immer noch nicht so toll: 2:38:xy, die Linie wahrlich nicht perfekt, aber Spass hat es trotzdem gemacht und ich habe wieder viel gelernt.

zB. Angstnippel abschrauben, auch wenn es dann mit den Fußrasten weitergeht….. 😉

img_20160926_112506  img_20160926_145543

Danach war ich der Meinung, schöner wird es wohl nicht mehr, müde war ich auch noch von der Vortags-Tour, und so packte ich meine Sachen zusammen, aber mit der fixen Idee, nächstes Jahr wieder vorbei zu schauen…

img_20160926_150148 img_20160926_153252

Panonnia Ring

Am Samstag Abend kam ich von Esztergom am Panonniaring an.
Normalerweise wäre es eine angenehme 3 Stunden Fahrt gewesen, aber auf Grund des heftigen Regens und extrem starken Seitenwinds wurde daraus eine 5 stündige, den Körper extrem auslaugende Fahrt. Ich war heilfroh, als ich die Rennstrecke endlich erreichte.

Ursprünglich hatte ich vor gehabt im Zelt zu übernachten, aber da ich nass bis auf die Haut war und es auch noch recht kühl war, entschloss ich mich ein Zimmer (warm und trocken) am Track zu nehmen. Eine weise Entscheidung.

Ich war dankbar für den Raum, den ich bekam. Bei so viel Platz konnte ich alle Sachen zum Trocknen verteilen.  🙂

Da ich von der Fahrt richtig müde war habe ich mich ohne Abendessen hingelegt und bin prompt eingeschlafen.

Dafür bin ich früher als erwartet aufgewacht, aber damit war das die Gelegenheit das Zelt zum Trocknen  im Wind aufzustellen, und meine halbfeuchten Sachen ebenfalls in das  Zelt zu verfrachten. Dann gab es Frühstück im Restaurant und gerade noch Zeit, die Startunterlagen abzuholen und die Registrierung am Motorrad (das von allen Touringteilen gestrippt wurde) aufzukleben.

Gott sei Dank hat der WInd die ganze Nacht durchgeblasen und der Regen hat auch aufgehört, somit ist der Asphalt schon weit getrocknet.

Die Temperatur ist in der Zwischenzeit auch auf ca. 17° gestiegen und der Wind ist immer noch sehr kräftig.

Ich zog mir das Racing Leder an (Das hatte ich mir ja zum Drift Training beschafft) drehte die Spiegel um und dann ging es schon los.

IMG_20160717_100703798_HDRZuerst gab es eine Einführung in die Do’es und Dont’s auf der Rennstrecke

Rücksicht auf andere Teilnehmer zu nehmen und im Zweifelsfall nicht bremsen sondern die Schräglage erhöhen…

😉

 

 

 

Und dann ging es schon los, es wurden immer 20min gefahren und dazwischen gab es 40 Minuten Pause weil andere Gruppen unterwegs waren.

Die Fotos sind von den beiden Anfangsdurchgängen

Ich denke, das war schon nicht schlecht für einen Rookie?  😉

Am Abend ging es dann seehr müde, aber um viele Erfahrungen reicher endlich  nach Hause.

Gallerie

Hallo,
heute habe ich den Link zu den Sportfotos am EBR erhalten, die Fa. Sportograf ist ja bekannt für Ihre excellenten Fotos.
Ich habe diese nun auf meine Cloud geladen, und, hier ist der Link zum Album:
http://1drv.ms/1IEvAvO

Kleine Vorschau:

sportograf-62196697_lowres

Hare Scramble

Der dritte Tag begann relativ unspäktakulär.

Wir packten unsere sieben Sachen ein, füllten Kofferraum und Anhänger wieder an und machten uns auf, um den Start mitzuverfolgen.

Bis zur Fertigstellung meiner Gallerie,

hier die offizielle Aufzeichnung von Red Bull TV
http://www.redbull.com/en/motorsports/offroad/stories/1331727153726/red-bull-hare-scramble-2015-live

Zweiter Prolog Tag

Relativ spätes Aufstehen, der Abend im Festzelt fordert dann doch seinen Tribut.
ReifenrepNach dem Juniors Vorderrad wieder Luft verliert, komt nun doch ein neuer Schlauch zum Einsatz und, weil ich gerade schon dabei bin, wird meine linke Gabel auch gleich ausgebaut  und die Gabeldichtung neu eingesetzt.
In dieser staubigen Umgebung ein Horror, aber leider dringend notwendig.

2015-06-06_11-21-10_314Um uns vor der Hitze zu schützen, und um einmal auch ohne Junk Food auszukommen, beschließen wir Eisenerz zu besuchen, um dort zu Mittag zu essen.

Wir finden dort das Bräustüberl und können es jederzeit empfehlen.

Auch der Schatten, war eine wahre Wohltat!

2015-06-06_14-35-33_272Nach dem Mittagessen noch eine kurze Rast und dann beginnt wieder das lange Anstellen, im Vorstart.

Das alles in voller Montour und in der prallen Sonnen.

Ein Feuerwehrschlauch wäre eine Wohltat gewesen.

Im Endeffekt geht es dann nach ca. 1 1/2 Stunden los:

vlcsnap-2015-06-07-00h16m19s609Die Strecke noch zerklüfteter als am Vortag, denoch auch gleich mehr Schwung vom Start weg, schließlich möchte ich den 5. Platz verteidigen.

vlcsnap-2015-06-07-00h08m38s829

Leider wird im Endeffekt nichts draus.

Auf halber Strecke fügt ein Stein”chen”  meinem Vorderradschlauch ein massives Loch zu2015-06-06_16-01-56_28 small.

 

 

 

Ab diesem Zeitpunkt spüre ich jeden Stein direkt auf der Felge.

Highspeed schaut ab da leider nur noch nach Low Speed aus…, schade.

 

Im Endeffekt wird es dann Rang 6, auch nicht schlecht…, wenn man bedenkt, dass die Plätze 1-4 nur Profifahrerinnen sind.  🙂

Danach steht nun ein erneutes Reifenwechseln an….  ich sollte umsatteln auf Motorradmechanikerin  😉

WP_20150606_13_15_43_Pro

Als Endschädigungbekommen wir jedoch wenigstens ein Autogramm von Ossi Reisinger  🙂

Erster Prolog Tag

2015-06-05_14-43-29_173 Wir beide haben es bis zum Ziel in einem Stück geschafft.

Die Zeiten waren nicht berauschend, aber die Strecke war, im Vergleich zum Vorjahr,  nur bösartig aufgebaut.
Pros macht das vielleicht nichts aus, aber uns Amateuren,  brr…..

Wie man sieht, waren andere nicht so glücklich:

Erzberg Prolog Strecke
Das sind meine Track Statistiken, aber der Anfang und das Ende , so wie die Durchschnitte sind ein wenig verzerrt, da ich bereits am Vorstart die Aufzeichnung gestartet, und nach dem Ziel, erst nach ca. 1 min? die Aufzeichnung beendet habe.

Weil es so schön war

Hallo,

ich wollte nur ein kleines Bildupdate noch nachschicken:

sportograf-49627039_lowres

Wie man dem Logo entnehmen kann bin nicht ich der owner des Bildes, das Original ist von  http://sportograf.com/

Prolog Route

Während des Rennens habe ich meinen GPS Track laufen lassen.

hier das Ergebnis:

PrologDie Route beginnt beim Kreis, auf ca. 864 m Seehöhe, und endet nach ca. 14km durch Stein, Wasser, Nebel auf ca. 1437m Seehöhe.

Ein Sturz auf Grund einer tiefen Spurrille, der mir in Folge 8 zusätzliche Minuten gekostet hat, war auf Grund einer angeschlagenen Zündkerze so verheerend, weil meine EXC erst durch bergab rollen wieder in Gang zu bringen war.

Schade., aber Grund genug, nächstes Mal diese Scharte auszubügeln.  🙂

Erzberg 2014

Hallo,
es war kalt, es war feucht, es war GEIL!

Auch, wenn ich in jedem Prolog Durchgang, durch jeweils einen massiven Fehler, viel Zeit verloren habe, so konnte ich zumindestens immer den 17. Platz von den 30 weiblichen Starterinnen halten.

Für den Hare Scramble war ich jedoch viel zu weit entfernt. 😉
Aber das war ja auch nicht das primäre Ziel.

I survived Erzberg!!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: http://youtu.be/gE1v9Tjbj2s

Es geht noch einmal

zum Vereinslauf.
Idealerweise hat mir mein Versicherungsmakler mitgeteilt, dass die existierende Uniqa Versicherung nun doch nicht Motocross Rennen abdeckt. ?!? Weiterlesen

Ältere Beiträge

© 2018 Versya

Theme von Anders NorénHoch ↑