Am Samstag Abend kam ich von Esztergom am Panonniaring an.
Normalerweise wäre es eine angenehme 3 Stunden Fahrt gewesen, aber auf Grund des heftigen Regens und extrem starken Seitenwinds wurde daraus eine 5 stündige, den Körper extrem auslaugende Fahrt. Ich war heilfroh, als ich die Rennstrecke endlich erreichte.

Ursprünglich hatte ich vor gehabt im Zelt zu übernachten, aber da ich nass bis auf die Haut war und es auch noch recht kühl war, entschloss ich mich ein Zimmer (warm und trocken) am Track zu nehmen. Eine weise Entscheidung.

Ich war dankbar für den Raum, den ich bekam. Bei so viel Platz konnte ich alle Sachen zum Trocknen verteilen.  🙂

Da ich von der Fahrt richtig müde war habe ich mich ohne Abendessen hingelegt und bin prompt eingeschlafen.

Dafür bin ich früher als erwartet aufgewacht, aber damit war das die Gelegenheit das Zelt zum Trocknen  im Wind aufzustellen, und meine halbfeuchten Sachen ebenfalls in das  Zelt zu verfrachten. Dann gab es Frühstück im Restaurant und gerade noch Zeit, die Startunterlagen abzuholen und die Registrierung am Motorrad (das von allen Touringteilen gestrippt wurde) aufzukleben.

Gott sei Dank hat der WInd die ganze Nacht durchgeblasen und der Regen hat auch aufgehört, somit ist der Asphalt schon weit getrocknet.

Die Temperatur ist in der Zwischenzeit auch auf ca. 17° gestiegen und der Wind ist immer noch sehr kräftig.

Ich zog mir das Racing Leder an (Das hatte ich mir ja zum Drift Training beschafft) drehte die Spiegel um und dann ging es schon los.

IMG_20160717_100703798_HDRZuerst gab es eine Einführung in die Do’es und Dont’s auf der Rennstrecke

Rücksicht auf andere Teilnehmer zu nehmen und im Zweifelsfall nicht bremsen sondern die Schräglage erhöhen…

😉

 

 

 

Und dann ging es schon los, es wurden immer 20min gefahren und dazwischen gab es 40 Minuten Pause weil andere Gruppen unterwegs waren.

Die Fotos sind von den beiden Anfangsdurchgängen

Ich denke, das war schon nicht schlecht für einen Rookie?  😉

Am Abend ging es dann seehr müde, aber um viele Erfahrungen reicher endlich  nach Hause.