Versya

Mein schräges Leben

Bike Tulln

Ich war am Samstag auf der Bike in Tulln
und da ich Wienerin bin darf ich das jetzt auch einmal: Ich raunze.

  •  In der Vergangenheit war die Argumentation für Tulln: Freigelände und die Möglichkeit der Ausfahrt im Rahmen von Probefahrten.
    Durch den vorgezogenen Termin – auf Anfang Februar – ist das aber praktisch unmöglich – es wird daher auch nicht mehr angeboten.
    Damit wäre die Messe Wien, mit ihren öffentlichen Zufahrtsmöglichkeiten, speziell  im Hinblick auf jüngeres Publikum,    wohl die bessere Wahl.
  • Auf Grund der erbärmlichen Parkplatzsituation habe ich mich nur gewundert.
    So mussten wir eine relativ lange Wanderung vom Parkplatz bis zum Messegelände in Kauf nehmen.
    Diese führte über eine Zufahrtsstraße, zwischen Menschenmassen, und Auto-, sowie (Shuttle)Busverkehr, in beiden Richtungen,
    begrenzt von Wiesen die im Schneematsch versunken sind, bis zum Eingang West.
  • Dort standen die Schlangen bereits in mehreren Reihen zurück bis zur Straße…..  Nur Regen hätte es noch schlimmer machen können. :-/

 

 

 

 

 

  • Drinnen: 5 Kassen, 3 davon mit Bankomat, und zwischen den Menschenreihen, die Hauptgarderobe…
  • Zwischen den Ständen        und in den Gängen : Menschenmassen (zumindest am Samstag).
    Es war einfach zu wenig Platz in den Ständen und auch auf den Gängen dazwischen, und die träge dahin kriechenden “Biker” taten ihr übriges dazu. 🙁
    Ein Bike zum Probe sitzen frei zu bekommen, bzw. für ein Foto….., fast immer:  nada  🙁

Vote for Messe Vienna!  😉

Nun zum Positiven:

Die Bike selbst war von den Anbietern und Marken sehr gut ausgestattet, auch wenn der Stand einer bekannten österreichischen Motorrad PS Seite den Charme einer trostlosen Betonwüste versprühte (Cheffe N.  muss wohl in der Ahnentafel schottische, oder schwäbische Vorfahren haben). Messestandards schauen heute ein wenig anders aus!
Die  meisten Aussteller hatten jedoch  eine lebendige Präsentation ihrer Produkte zur Ansicht ausgestellt und das Publikum war meiner subjektiven Meinung nach damit sehr zufrieden.

Traditionell waren die “etwas” grau melierten, schon den Body Mass Index von  30 überschreitenden, Männer in der massiven Überzahl.
Ab und zu ein Junior im Schlepptau, oder die Sozia, im Partnerlook  😉  und hie und da auch vereinzelt Motorrad-Frauen! Einzelnd oder paarweise. Ein erfreulicher Trend!

Aber, auf Grund der Preise für Motorräder, wer will das den jungen Männern und Frauen verdenken?
Neben steigender Mieten für die  Wohnung und  immer höheren Kosten für  Autos, wer kann bzw. will  sich da auch noch den Luxus eines Motorrads leisten?
Und, es war ja schließlich keine Gebrauchtmotorrad Messe – obwohl, die waren natürlich auch da  😉

Klarerweise waren auch die Markenhersteller alle anwesend, und bis auf den Stand von BMW habe ich sie auch alle besucht.  Einzig Triumph habe ich komplett übersehen.
Aber wer denkt bei einem Autohaus an Triumph?
Dabei hatte ich das Probesitzen auf einer XCA schon fix am Plan.  Das muss ich nun wohl direkt vor Ort nachholen.

Ein Pflichtbesuch war auch am Stand des Motorrad Magazins angesagt, der eine sehr angenehme Atmosphäre bot und zum kurzen Verweilen einlud.
Beate war natürlich da und so gab es auch die Gelegenheit ein wenig zu plaudern.

Natürlich drehte sich das Gespräch primär um das Ladiescamp, aber auch die nächsten Ringtage wurden kurz angesschnitten.

Hier traf ich auch Renate von Wima die ebenfalls die Runde durch die Hallen machte, auch Su sollte etwas später noch dazu stoßen.

Am Bild, auch mein beinahe Cheffe 😉

Auch KTM hat diesmal bei dieser lokalen Messe nicht ausgelassen, es war nur ein wenig verwunderlich, dass selbst Honda mehr Offroad Bikes am Stand hatte als KTM.
Dafür war das Dakar Bike von Matthias Walkner vor Ort, eine richtig imposante Maschine.

Fotos gibt es vom gesamten Besuch leider nur eine sehr eingeschränkte Anzahl, aber aus einem mir noch unerfindlichen Grund kam meine Smartphone Kamera mit den grellen Lichtern auf den Ständen nur mässig zurecht, und so sind viele Fotos leider nur Schrott geworden.

Denoch hier meine (wenigen) Eindrücke:

Resumee:

Die Messe war natürlich einen Besuch wert, es gab viele Bekannte zu treffen und die tolle Gelegenheit ein wenig neidvoll auf die vielen neuen Maschinen zu schielen, die alle nur darauf warten in würdiges Geläuf gebracht zu werden.

Eine eventuell ebenfalls interessante Zusammenfassung findet ihr auch hier bei Bike on Tour

Wo ist ein Lotojackpot, wenn frau ihn braucht!?!  😉

 

1 Kommentar

  1. Nachdem ich zu Events der mir fremden Art keinen Bezug habe, kann ich mich nur aufs Ätzen beschränken – diesmal hab ich mich immerhin in besagter Zeitschrift zurückgehalten, bis einem anderen User die orientierungsferne Kargheit ebenfalls aufgefallen ist … aber etwas derart TRISTES ist -auf Messen- nichtmal in den 1970er-Jahren im OSTBLOCK zu sehen gewesen.
    Den Grund dafür kann man nicht bloß mit ‘schottisch’ abtun; das würde bedeuten, daß alle Schotten miese Geschäftsleute wären – das ist ein Stückchen UnKultur eines provinziellen Kleinunternehmers – wobei ‘provinziell’ als Geisteshaltung zu verstehen ist und nicht geographisch. Beides wäre veränderbar, jedoch nicht ohne massiv Geld in die Hand zu nehmen…
    Ich für meinen Teil würde jedenfalls eher die Beteiligung an derartigen wiederkehrenden Ereignissen absagen, als mich SOOO der Welt als ‘Die stärkste usw…’ präsentieren zu wollen – andererseits sieht man gleich, was hinter dem aufgeblasenen Gehabe für die Allerdümmsten/Allerjüngsten insgesamt steckt: Nichts. Dann paßt’s ja wieder – Bravo N. 😉

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