Versya

Mein schräges Leben

Schlagwort: Versys

Pechsträhne

Ich habe zwar noch keinen Ersatzteil, aber das hinderte mich nicht daran bereits mit der Demontage zu beginnen.

Und, natürlich gab es eine weitere unangenehme Überraschung:

Der Stößel für den Bremskolben des hinteren Bremszylinders ist verbogen, natürlich, muss ja so sein.

Also gleich auch diesen Teil bestellen….

 

Und, weil das nicht genug ist, gleich eine neue Baustelle:

Die Batterie des Transporters hat in letzter Zeit erste Anzeichen von Schwäche gezeigt, gestern ist sie nun ganz ausgefallen.

Die Idee war eigentlich ganz einfach:

Anderes Auto heran fahren, Starterkabel anlegen, Motor anstarten, und zum Batteriehändler für einen Tausch fahren.

Eigentlich ganz einfach, aber:

Junior war wohl so fokusiert auf seine Aufgabe, dass er sich einfach verschätzt hat.

Das Ergebnis ist wohl der teuerste Autobatterietausch der Geschichte:

OMG!

Irgendwie komme ich seit Ende Dezember nicht aus der Werkstätte raus ?!!?!!!

Schwarz & Weiß

M. und ich planen schon seit der WIMA Weinstraßentour  einen gemeinsamen Ausflug.

Einfach war das Finden eines gemeinsamen Termins nicht.
Aber! Und das ist ein ganz großes ABER! In der Zwischenzeit ist sie ebenfalls Besitzerin einer schmucken Versys in Weiß und damit musste endlich ein Termin her, um unsere beiden Fahrzeuge endlich auf einer würdigen Strecke auszukosten.

So wurde die WIMA Black&White Tour geboren.

Black&White deshalb, weil unsere Motorräder genau diese Farben haben. Natürlich musste auch die restliche Gewandung dazu abgestimmt werden, und voilá!

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Video-Link: https://youtu.be/IK7aUdxC8GM

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buw11Pünktlich um 9:30 trafen wir uns, nach der jeweiligen Anreise, in Krems und nach dem obligaten Tankstop ging es über den Dunkelsteiner Wald und Loosdorf hinein in die Voralpen.

Die weiteren Punkte waren Mank, Wastl/Wald, Scheibbs, Puchenstuben, Erlaufsee, Göstling, Weyer, St. Gallen und als finales Ziel Admont.

buw10Eigentlich war diese Etappe ohne längeren Stop geplant, aber die liebe Rennleitung  war da einer anderen Meinung. Kurz vor Mitterbach fuhren wir in ein Motorrad Planquadrat und durften uns dort die Beine vertreten und etwas trinken während wir die Amtshandlung bzgl. Kennzeichentafeln, Auspuffmanipulationen und Reifenprofiltiefen beobachteten.

 

Endlich waren auch wir an der Reihe, wurden aber im kurzen Weg abgefertigt.
Natürlich ohne jede Beanstandung!
Wozu denn Tuning, wo doch die Versys anscheinend schon serienmäßig für die österreichischen Straßen gebaut wurde?  😉

Unterwegs trafen wir auf Massen von anderen Motorradfahrern und –Gruppen, und so ergab es sich, dass wir – wie im Reitwagen Jargon bezeichnet – viele MotorradfahrerInnen richten konnten.  🙂

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Falls ich richtig mitgezählt habe, passierte es uns im Gegenzug nur 1 mal, und zwar im Regen am Josefsberg:
Ein Duett aus W und BA überholte uns bergab – und die vor uns, in der Kehre angesammelte Autokolonne – trotz Gegenverkehr. Ok, auf diese Form von Richten kann sogar ich verzichten.

Aber, weiter mit unserer Fahrt:

In Admont angekommen waren die Gasthäuser von Motorradfahrern aus allen Regionen Österreichs schon gut gefüllt, wir suchten uns daher ein etwas abseits stehendes Lokal, leider ohne Gastgarten, aber da es – unerwartet – kurz darauf heftig zu regnen begann, die richtige Wahl.

Wir nutzten den Regen, um etwas zu essen und viel zu plaudern. Aber nach einiger Zeit wollten wir uns doch wieder auf den Rückweg machen und so zogen wir uns das Regengewand an und fuhren los in Richtung Gesäuse. Durch den Regen war die schon etwas ramponierte Straße nicht besser geworden. Richtig Vertrauen erweckend war das Feedback von den Reifen daher nicht, was uns zu einer mehr moderaten Geschwindigkeit veranlasste.

Gott sei Dank waren die Schauer immer nur lokal begrenzt, und auch, wenn Sie sich über den weiteren Verlauf der Fahrt bis Lilienfeld hinzogen, gab es gute Streckenabschnitte die schon wieder leicht angetrocknet waren. Die Temperatur blieb die ganze Zeit hoch, damit war die Nässe auch angenehm zu ertragen.

buw6swWeniger angenehm: Die vielen Baustellen (am Hin- und Rückweg), die doch einige Kilometer in Schotterwege verwandelten, so waren zB. lange Abschnitte in den Wildalpen durchgehend nur als Schotterstrecke vorhanden.buw5buw4

 

 

 

 

 

In Mariazell angekommen (natürlich Regen) fuhren wir zur Tankstelle, die schon eine Schutz suchende Sammlung Motorradfahrer beherbergte, um auch wieder zu tanken.

Seltsamerweise hatte M‘s Versys (obwohl 2010er Modell) mehr verbraucht?
Bei mir waren es 12,5 Liter, M tankte 14,2 Liter bis zum Vollanschlag.  Also, ich schieb das auf mein größeres Windschild, ansonsten ist es nicht plausibel erklärbar.

In meinem Fall waren es dann umgerechnet ca. 5,3 l auf 100km,
Bei unserer Gangart durchaus in Ordnung, immerhin lagen da nicht nur 300km seit dem letzten Tanken hinter uns, sondern auch ca. 10.000 Höhenmeter.

Zusammen fuhren wir nun zwischen den Autokolonnen einen Teil der Strecke zurück, den wir auch schon bei der Anfahrt befahren hatten, bei Wienerbruck trennte sich wieder die Route und es ging weiter über Annaberg und im Regen, hinter Autokolonnen langsam wieder die hübschen Kehren hinunter.

In einer der letzten Kehren gab es ein unerfreuliches Bild: Eine Ansammlung an Rettung, Feuerwehr und Polizeifahrzeugen, die gerade einen Goldwing Fahrer, der dort gestürzt, war bargen. Auf diesem Weg: Allerbeste Genesungswünsche!

Am Ende der Kehren gelang es uns, die versammelte Kolonne vor uns zu überholen und so weiter in Richtung Lilienfeld zu wedeln.

Der schöne Sonntag zeigte sich nun im immer stärker werdenden Rückreiseverkehr, der mit der Zeit immer mühseliger wurde. Auf Grund der voran geschrittenen Zeit war es aber leider so, dass wir Hauptwegerouten benutzen mussten, um noch rechtzeitig vor der Dunkelheit zu Hause anzukommen. In Traisen trennten sich unsere Wege. M fuhr weiter Richtung  St.Pölten/Krems, ich bog Richtung Hainfeld ab.

Eine gute Gelegenheit, eine neue App auszuprobieren. Calimoto.

Diese App verspricht eine möglichst kurvenreiche Route zwischen zwei Punkte zu finden.

Ideal für die letzten Kilometer nach Hause. Und ich wurde nicht enttäuscht. Am liebsten wäre es Ihr gewesen, wenn ich gleich in Richtung KK abgebogen wäre, das wollt ich aber nicht und fuhr stur geradeaus weiter, prompt kam ein neuer Routenvorschlag der mich vor Hainfeld in den Wienerwald zurückbrachte und via Rohrbach/ Klammhöhe / Neuwald / St. Corona / Riesenbach / Klausen-Leopoldsdorf / Gruberau / Hochrotherd nach Breitenfurt zurück brachte.  Für 62 km eine ansehnliche Zahl an Kurven, und noch wichtiger: Nur wenige Autos waren auf dieser Route unterwegs.

finale

Auf unserer Route haben wir damit Wien, NÖ, OÖ und die Stmk durchfahren. Nicht schlecht für einen Tagesausflug.

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Womit wir auch gleich bei einem ungeklärten Punkt wären:
Wer ist nun die schnellere von uns beiden?
Ich habe nach wie vor keine Ahnung. Dazu müssen wir wohl einmal gemeinsam auf einer Rennstrecke fahren. Unter Straßenverhältnissen und unter Einhaltung der Vernunftgrenzen war und ist das nicht ermittelbar.
Was aber feststellbar war, ist:

  • Die Tatsache, dass wir zusammen einen wirklich guten Schnitt über lange, kurvenreiche Strecken fahren können und das, ohne die StVo laufend massiv zu verletzen.
  • Wer die bessere Motorradfahrerin ist? Eindeutig M!
    Begründung gefällig? Sie fährt nicht nur ein wirklich zügiges Tempo, sie fährt es auch mit einem gesunden(sic!) Augenmaß, das bei mir doch – hin und wieder – fehlt 😉

Jetzt müssten wir nur noch unsere anderen WIMA Versys Fahrerinnen zu einem Termin zusammenbringen, und das Ganze als flottes Quartett wiederholen.
Dann eben nicht in Black&White, aber in Farbe ist es ja auch hübsch, oder?  😉

Überraschung! Kleber Psycho

Überraschung! Ich empfand richtige Glücksgefühle, als ich beim Tanken feststellen musste, dass das Tankschloss meiner Versys mit Kleber “behandelt” wurde.
Offensichtlich nicht am Abstellplatz zu Hause, denn die beiden Motorräder meiner Buben waren unbehandelt.
Also muss es wohl irgendwo anders passiert sein. Aber bei 400km Reichweite kommen schon ein paar Tage in der Stadt zusammen, bevor frau das überhaupt bemerkt.
Damit weiss ich nun nicht einmal, wo es überhaupt passiert sein könnte.

Also, da steht frau nun bei der Tankstelle, die Reserveleuchte ist schon seit einiger Zeit an – normalerweise tanke ich eigentlich früher – und dann das.
Gott sei Dank habe ich mein Notfallswerkzeug mit. Damit gelingt es mir den Kleber großflächig zu entfernen

IMG_20160820_082903274Da ich mein Schloss regelmäßig Öle, dürfte mich der dünne Ölfilm vor schlimmeren bewahrt haben.

Stück für Stück schaffe ich den Kleber aus dem oberen Bereich des Schlosses zu entfernen, bzw. zu bewegen und schlußendlich – nach ca. 1 Stunde herumhantieren – schaffe ich es, das Schloß zu öffnen.

Damit kann ich endlich tanken, aber sicherheitshalber lasse ich das Tankschloss etwas geöffnet, als ich nach Hause weiter fahre.

IMG_20160820_150713Dort baue ich das Schloss komplett aus und zerlege es. Danach habe ich  es mit Aceton komplett gereinigt, und damit alle verbliebenen Kleberreste entfernt.

Damit es wieder reibungslos – im wahrsten Sinne des Wortes funktioniert, habe ich es wieder mit WD40 und Graphitpulver behandelt bevor ich es eingebaut habe.
Es funktioniert nun wieder perfekt und eigentlich besser, als zuvor  🙂

Reifen Check

IMG_20160417_135600774_HDRSeit einiger Zeit habe ich ein bischen das Gefühl der Reifen wird eckig, jetzt gecheckt und Überraschung….., der ist wohl fällig…..

Seltsamerweise nur an der Seite, die gerade Lauffläche und der extreme Schräglagenbereich nicht…  seltsam… ich fahre wohl zu viele Kurven, aber die dafür nicht schräg…  -> dass muss sich ändern 🙂

 

 

 

 

IMG_20160416_142048682Trotz dieser Erkenntnis, es ist ja immerhin trocken , einen ganz kleinen Ausflug in die Anhöhen rund um Wien gemacht.

Saisonstart mit Junior

Eigentlich ungeplant, aber hat sich halt so ergeben.

Saisonstart Ausfahrt mit Junior, noch mit einer prov. bezogenen Sitzbank.

Begonnen hat die Runde mit ca. 14° Temperatur, beendet haben wir sie ca. 4 Stunden später bei ca. 7 brrr Grad. Jetzt hat er exakt 1000 km am Tacho seiner Duke.

Unterwegs hatte ich auch meine erste!!! Polizeikontrolle, totally wrong.., hab nichts getan..

Dafür wurde dann das gedreht:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=RUvHnbrko2w

Man hat ja sonst keinen Spass… 😉

Komfort und Schutz

Der Sitzüberzug ist mit der Zeit anscheinend Wasser durchlässig geworden. 🙁
Um den Schaden an der Polsterung zu kompensieren, und gleichzeitig den Komfort bei längeren Strecken zu verbessern, nun die ersten Schritte zum Umbau, bevor ein neuer Überzug zum Einsatz kommt.
Ich habe das natürlich nur im Internet gesehen, dann die MAterialien bestellt und nun mit dem Aufbau begonnen.

Neben dem Gelpad, habe ich auch einen zusätzliche Polsterschicht aufgebracht, damit sollte die Versys auch besser zu mir passen. :-0

imageJetzt überlege ich mir noch, ob ich eine vorhandene Autositzheizung adaptieren soll/kann.  ;-).
Danach kommt noch ein neue Bespannung über den ganzen Sitz und ein neuer Lederüberzug.

Ob Originalausführung, oder etwas ganz anderes, muss ich erst entscheiden.

Umso gespannter bin ich auf das Endergebnis. Ich werde weiter berichten…. 😉

Motorrad Parade

Weil gerade ein wenig Zeit war:

IMG_20151116_Bike Parade slAlle Motorräder von uns auf einem Platz zusammen, mit Ausnahme der FE 350 von Junior:

Husky FE 350Im Moment gerade beim Service, aber schon bald zurück für neue Schandtaten 😉

1000PS Stammtisch

Auf dem Weg zum 1000PS Stammtisch war noch ein wenig Zeit und daher:

DSC_0028_bKurz auf der Reichsbrücke gestoppt und den Sonnenuntergang eingefangen.

Female Ride Day – Frauen Motorrad Tag

Heute ist der internationale Female Ride Day.
D.h. Frauen weltweit sollten an diesem Tag eine Motorradtour machen.
Trotz mässigem Wetter habe ich mir eine Tour in den wolkenfreien Bereich zusammengestellt.
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Da relativ wenig Verkehr war, ging die Runde auch recht flott vorbei.

 

 
2015-05-03_15-24-38_951In Carnuntum habe ich dann auch kurz Rast gemacht, und die römischen Ausgrabungen besucht.

 

Es war eine schöne Runde, in Gesellschaft wäre sie wahrscheinlich noch schöner gewesen.

Aber vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

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