Versya

Mein schräges Leben

Kategorie: Defeat (Seite 2 von 5)

Touch Down mit Aua

Oder: Wer hoch hinaus will, fällt umso tiefer.

In meinem Fall waren das ca. 3,5 m   Hang

:-0
FabPlayer_[20160904-225247-841]Ich wollte eigentlich, im Vergleich zum letzten Mal, einen etwas steileren Hang mit der  EXC erklettern.

Nur ein bischen steiler, ich schwörs!

 

 

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Video-Link: http://youtu.be/OHnHs_WL5e4

Autsch, das tut weh!

 

Und trotz der Protektoren, rundum mit Abschürfungen verziehrt:

Schulter Popsch Knie

TEE – Training, Extreme Expensen

Also wer hätte das gedacht?

IMG_20160611_180134349Ein Training voller Erfolge, nur banale, weiche Stürze und dann diese Ausbeute in 1 1/2 Stunden:

Juniors Husaberg fährt im Moment nur mit einem Stummel am Heck herum,

 

IMG_20160611_175655894Meine GoPro verliert sich selbst,

Gott sei Dank mit Sicherung !  :-0

 

IMG_20160611_175413264Und meine Stiefel verlieren eine Schnalle,

 

Erzbergrodeo, Tag 2

Erneut um 9:00 Tagwache. Zuerst frühstücken wir ganz gemütlich und dann machen wir uns langsam für das Rennen bereit.

Die Sonne scheint wie am Vortag glühend herunter, jede BEwegung wird zur Qual, deshalb füllen wir auch die Camelbags bis zum Rand an, damit wir wenigstens Wasser mit haben. LOs gehts, zum Vorstart. Aber, im Gegensatz zu den letzten Jahren, wo die Startnummernreihenfolge mehr oder weniger egal war, gibt es diesmal ganz strenge Regeln, außerdem gibt es Verzögerungen, d.h. aus unserem Startfeld um ca. 11:00 wird ganz sicher 12:00.

Ok, zurück zum Zelt und so schnell als möglich das Gewand herunterreisen. Ich bedaure die Ritter im Mittelalter, denn die hatten noch Metall auch am Körper. ABer trotzdem, Protektorenset, Trikot, Neck Brace und Helm sind wahrlich genug zum schwitzen. Profis fahren ja teilweise ohne all die Protektoren, aber dazu bin ich wohl zu ängstlich, oder zu wenig perfekt beim Fahren, oder beides? 😉

Na gut, eine Stunde warten, und um 11:30 sind wir wieder am Vorstart. Die Strenge waltet weiter, wir dürfen zwar in den Vorstartbereich, müssen aber zuschauen, wie Starter mit niedriger Startnummer links an uns vorbeigeleitet werden.

Endlich ist aber auch die 600er Reihe dran und jetzt dürfen wir endlich auch nach vorne.

Bei aller Freude, ich habe Mitleid mit den 7, oder 8-hunterter Startnummern vor uns,. Die stehen ja jetzt mindestens schon 1 1/2 Stunden in der Sonne und deren Warten ist noch nicht zu Ende.

Langsam quält sich die Schlange via Fahrzeugcheck und Startqueue nach vorne, und um ca. 12:15 bin ich dran. Junior ist ca. 10 Starter vor mir, damit fehlt mir eine Bezugsperson, aber was solls.

IMG_20160528_121146717Am Anfang die gewohnten langen Kurven am Publikum vorbei; nur nicht ganz blöd ausschauen; und dann in die ersten Schikanen, die von Jahr zu Jahr enger und unregelmäßiger werden. DIe Mischung aus dem feinen Steinmehl und den großen Steinen ind er Spur machen jede Kurve zum Abenteuer und dann kommt schon mein Hasshang, er fängt eigentlich schön parabolisch an, aber, aber nach 1500 vorfahrenden Crossbikes (Prolog und Rennen) ist der Einfahrtsbereich – der schon vorher nicht schön war – in mehrere Wellen unterteilt, links der Abgrund mit Großen Steinen und rechts der Hang mit ebenfalls Steinen.

Die Spurwahl und der Schwung sind essentiell. Und, obwohl ich das alles schon weiss, obwohl ich in unserer Lehmgrube auch steilere Hänge fahre, ich bleibe irgendwo mitten drinnen am rechten Rand hängen.

Umdrehen und zurück hinunter. Immer aufpassen, dass ich andere Fahrer nicht behindere. Umdrehen und nochmal. Arghh, schon wieder diesmal auf der linken Seite an einer Welle gescheitert und bevor ich in den Abgrund dort hinunterpurzle, nein, lieber Motorrad hinlegen, also nochmal hinunter. Schweißtreibend!!!

3. Anlauf und, warum nicht gleich????, perfekt nach oben und weiter im Prolog. (Im Kopf geht es jetzt die nächste Strecke: shit, shit, shit- den Lauf kannst vergessen, shit….) Kein Wunder, dass danach noch ein paar unrunde Sachen passieren. Im oberen Bereich gebe ich wirklich Vollgas der Lenker flattert, meine Nerven auch  😉
In Summe komme ich mit ca. 20 min am Ziel an, OMG. Junior steht dort natürlich schon ganz entspannt, seine Zeit liegt bei ca. 17 min.

Wenn ich nicht eh schon von oben bis unten mit Erzstaub bedeckt wäre, ich würde mir jetzt Asche aufs Haupt streuen.

Nur ganz kurz Zeit zum Verschnaufen und dann geht es mit dem Guide wieder hinunter vom Berg. Gleich zum Kärcher Stand und die Maschine vom Staub befreien und danach im Zelt das Gewand vom Körper reisen. Mit der Solardusche den ärgsten Staub entfernen und gleich halb feucht zurück zum Hauptplatz duschen. Danach geht es mir wieder besser. IMG_20160527_144451053Als “Belohnung” fahren wir hinunter nach Eisenerz, um beim Bräustüberl einzukehren, das wir schon im letzten Jahr schätzen gelernt haben.

Wie gewohnt gute Küche und die Preise sind dort auch moderater, als oben am Berg. Zusätzlich sponsern wir die Gegend und die likale Gastronomie, die während des restlichen Jahr sowieso nur wenig Highlights hat.

Ich weiss nicht, ob die Statistik noch stimmt, aber vor Jahren war Eisenerz die Stadt in Österreich mit dem ältesten Altersdurchschnitt. Wer jung ist schaut offensichtlich, dass er von dort weg kommt. :-/

Danach zurück zum Zelt, verloren gegangene Schrauben ersetzen (und, ja, ich habe vor dem Rennen alle Schrauben noch einmal gecheckt -2014 habe ich ja beinahe den vorderen Bremssattel während des Rennens verloren) und alle Schrauben noch einmal checken und bei Bedarf nachziehen. Die 13km Rüttelpiste fordern einfach ihren Tribut, wie es scheint.
Ein wenig Statistik aus dem GPS: Fahrzeit ca. 20 min (da geht natürlich noch was), ca. 760 Höhenmeter, Strecke 13,5 km, Höchstgeschwindigkeit 102 km/h

Wir lesen in unseren Büchern (bei mir Robert Sawyers neues Quantum NIght, so wie alle seine Bücher, sehr gut geschrieben, sehr gut recherchiert, ein wenig US-Amerika feindlich – er ist Kanadier ;-), auf jeden Fall ein Buch das nur schwer wegzulegen ist) um ein wenig herunter zu kommen, und der Blick nach oben zeigt ein interessantes Bild:

DSC_2424Da scheint sich etwas zusammen zu brauen, und tatsächlich, 1 Stunde später bricht die Sinnflut aus. Regen von oben, Wasser von unten, offensichtlich steht unser Zelt in der Rinne die das künstliche Plateau des Camps als Ablauf hat, der hanze Zeltboden hebt sich auf Grund des Wassers, dass unterhalb läuft, wir wechseln in das Vorzelt und beginnen einen Graben vor dem Zelt zu ziehen, damit das Wasser wo anders durchläuft. Unsere Ital. Nachbarn kommen uns zur Hilfe und mit vereinten Spaten schaffen wir es das Wasser um das Zelt umzuleiten. Wir sind nass, das Zelt ist nass, der Vorplatz steht unter Wasser, doch endlich hört es zum Regnen auf.

Gerade rechtzeitig, denn in wenigen Minuten geht der Sturm auf Eisenerz los.

Diesmal habe ich an eine Verkleidung gedacht: Mein EMP Outfit das ich tragen werde schaut ca. so aus: 123132a2 215109a-emp

 

 

Zusätzlich habe ich am schwarz/weißen Helm einen dunkelrosa Schal befestigt:

Schalder jetzt flott hinter mir herflattert.

Da der Regen gestoppt hat kommt kein Regenschutz (extra in transparent besorgt) darüber und so flattere ich der Kolonne nach.

Viel Rauch und Lärm – wie es sich gehört – produziert. Auch Wheelie probiert – für was habe ich ein Jahr lang geübt – , aber die Straßen sind schmierig und nass, dass ist das Risiko nicht wert. Nach einem Versuch gebe ich auf. und betätige mich einfach als Lärmmacher 😉

 

Diesmal gibt es nach dem Sturm keine gemeinsame Aufstellung, also zurück zum Zelt um endlich ein wenig Ordnung in das Regenchaos zu bringen. Sachen zum Trocknen aufhängen, Gräben vertiefen, wärmeres Gewand anziehen, etc….

Danach zum Festzelt, Ergebnisse anschauen (OMG; tatsächlich, kein Traum) und frustiert schlafen gehen, jetzt wäre Alkohol trinken vielleicht eine gute Idee  😉
In der Nacht regnet es noch einmal heftig, aber ich vertraue auf die gezogenen Gräben und schlafe ruhig weiter.

Gabelservice

Das war jetzt nicht so geplant.
Eigentlich wollten wir als alternatives Training einfach ein paar Schotterwege unsicher machen.
Nachdem das in Wien ja nicht geht, müssen wir wohl oder übel zuerst mit dem Transporter zuerst zu uns aufs Land düsen und dann dort eine schnelle Trainingsrunde drehen.
Eigentlich.
Was wurde es stattdessen? Ein unfreiwilliges Gabelservice bei der Husaberg. 🙁IMG_20160515_160950402_HDR
Der Boden im Transporter war nämlich voller Öl und der Verursacher auch schnell gefunden: Die rechte Gabel der Husaberg war so richtig undicht.
Also Motorrad ausladen, Gabel ausbauen, Leck beseitigen und Gabelöl nachgefüllt.
Danach wieder montieren und prompt fängt es zu regnen an.
Merde….

ERB Trainingskonditionen, top

ohne Worte

IMG_0195

🙁
2 Wochen bis zum EBR, alle MX Strecken gesperrt, na super

Reifen Check

IMG_20160417_135600774_HDRSeit einiger Zeit habe ich ein bischen das Gefühl der Reifen wird eckig, jetzt gecheckt und Überraschung….., der ist wohl fällig…..

Seltsamerweise nur an der Seite, die gerade Lauffläche und der extreme Schräglagenbereich nicht…  seltsam… ich fahre wohl zu viele Kurven, aber die dafür nicht schräg…  -> dass muss sich ändern 🙂

 

 

 

 

IMG_20160416_142048682Trotz dieser Erkenntnis, es ist ja immerhin trocken , einen ganz kleinen Ausflug in die Anhöhen rund um Wien gemacht.

Van Van 3

Probefahrt absolviert, Laderegler eindeutig defekt, ein neuer muss her:

Original 137,- €                                                              Ja, sind die wo angrennt?

Da Emgland das VanVan Land in Europa ist, dort via Amazon geschaut und Voila, gleiches Modell, inkl. Versandkosten, 67,- €

Immer noch viel, aber OK.

Bestellt, das Warten beginnt…..

Van Van

IMG_20160409_145349822Am Samstag habe ich die Zeit genutzt die alte, offensichtlich defekte, Batterie an Juniors Van Van zu tauschen.

So dachte ich jedenfalls.  :-/

 

Leider fand Junior, unfreiwillig, am Schulweg heraus, dass es scheinbar nicht die Batterie ist.

Mitten im Fahren fängt die VV zu stottern an und dann geht der Motor total aus.

Eigentlich wäre das ein Fall für einen leeren Tank, aber in diesem Fall eindeutig nicht.

Die offensichtlich leere Batterie neu geladen  – war Sie doch nicht vom Händler geladen? Hmm…

Und, siehe da: Die VV läuft wieder perfekt.  Ok, Problem gelöst!    😉

Leider zu früh gefreut, am nächsten Tag kommt Junior zwar ein paar Kilometer weiter, aber auch dann tritt der gleiche Effekt auf (zusätzlich fällt ihm das rote FI Lämpchen am Display auf)

Also doch nicht die Batterie?  Wälzen des Schaltdiagramms, Überfliegen der Fehlermeldungen im Manual.  Hmm, nicht wirklich eindeutig, ein ganzer Schwung an Sensoren kann die Ursache sein.

Da die V V nach einer vollen Batterieladung funktioniert hat, vermute ich stark, dass der Laderegler, oder Gleichrichter, die Ursache ist, aber dazu bräuchte ich die Zeit, das auch in Ruhe zu testen.   Aber Morgen ist auch noch ein Tag…..  😉

To be continued…..

 

Baden gehen mit EXC

Ich kenne das eigentlich nur aus den Beiträgen von Enduro KEX auf YouTube, aber natürlich kann es jeden Enduro Fahrer erwischen, so nun auch geschehen bei mir.
Dazu die Chronologie des Schreckens….
Man nehme:
Einen späten Aufbruch,
Keine Planung der ungefähren Strecke,
Tank eher leer beim Wegfahren,
Man weigert sich umzudrehen, wenn es dunkel wird und der Benzin schon aus der Reserve fließt,
“verirrt” sich ins Ausland,
voilà:
Und dann fehlt nur noch:
Quert Brücken, die keine Brücken sind.. 😉
Ergebnis:

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Video-Link: https://youtu.be/NQqlvasqDD0

Für eilige: Es passiert ganz am Schluss, danach wollte die GoPro nicht mehr..

Die Exc war brav und ist danach gleich angesprungen, mein heldenhaftes Eintauchen ins Wasser, um sie aufzurichten war es somit wert. Mein Fluchen hat man aber wahrscheinlich noch in Brno gehört 😉
Wir sind danach trotzdem noch nach Hause gekommen, der Tank war innen trocken, und ich außen und innen komplett nass, und erst der Geruch. 🙂

Naja, ein langes, warmes Bad und dann ging es mir wieder besser

Zweiter Prolog Tag

Relativ spätes Aufstehen, der Abend im Festzelt fordert dann doch seinen Tribut.
ReifenrepNach dem Juniors Vorderrad wieder Luft verliert, komt nun doch ein neuer Schlauch zum Einsatz und, weil ich gerade schon dabei bin, wird meine linke Gabel auch gleich ausgebaut  und die Gabeldichtung neu eingesetzt.
In dieser staubigen Umgebung ein Horror, aber leider dringend notwendig.

2015-06-06_11-21-10_314Um uns vor der Hitze zu schützen, und um einmal auch ohne Junk Food auszukommen, beschließen wir Eisenerz zu besuchen, um dort zu Mittag zu essen.

Wir finden dort das Bräustüberl und können es jederzeit empfehlen.

Auch der Schatten, war eine wahre Wohltat!

2015-06-06_14-35-33_272Nach dem Mittagessen noch eine kurze Rast und dann beginnt wieder das lange Anstellen, im Vorstart.

Das alles in voller Montour und in der prallen Sonnen.

Ein Feuerwehrschlauch wäre eine Wohltat gewesen.

Im Endeffekt geht es dann nach ca. 1 1/2 Stunden los:

vlcsnap-2015-06-07-00h16m19s609Die Strecke noch zerklüfteter als am Vortag, denoch auch gleich mehr Schwung vom Start weg, schließlich möchte ich den 5. Platz verteidigen.

vlcsnap-2015-06-07-00h08m38s829

Leider wird im Endeffekt nichts draus.

Auf halber Strecke fügt ein Stein”chen”  meinem Vorderradschlauch ein massives Loch zu2015-06-06_16-01-56_28 small.

 

 

 

Ab diesem Zeitpunkt spüre ich jeden Stein direkt auf der Felge.

Highspeed schaut ab da leider nur noch nach Low Speed aus…, schade.

 

Im Endeffekt wird es dann Rang 6, auch nicht schlecht…, wenn man bedenkt, dass die Plätze 1-4 nur Profifahrerinnen sind.  🙂

Danach steht nun ein erneutes Reifenwechseln an….  ich sollte umsatteln auf Motorradmechanikerin  😉

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Als Endschädigungbekommen wir jedoch wenigstens ein Autogramm von Ossi Reisinger  🙂

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